Neubau Naturstein Schweizer in Empfingen: Meilenstein in der Firmengeschichte

Das Team der Naturstein Schweizer GmbH mit den Geschäftsführern Manuel Schweizer (links) und Gabi Schweizer (Dritte von links) sowie den Büroangestellten Timo Nufer (Zweiter von links) und Nadine Koch (Vierte von links)
Gerhard RebmannIn einem würdigen Rahmen möchten die Verantwortlichen der alteingesessenen Firma Schweizer Naturstein am Samstag, 24. Oktober, mit einem Tag der offenen Tür einen weiteren Meilenstein in der über 60-jährigen Firmengeschichte, den schmucken Neubau „Im Auchtert 21“ in Empfingen, feiern. Am Vormittag sind Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, Gemeinderat und weitere Gäste eingeladen, ab 14 Uhr darf dann die gesamte Bevölkerung mitfeiern.
Familiengeführtes Traditionsunternehmen
Josef Hellstern hat das Unternehmen 1964 gegründet. Dreizehn Jahre später schloss er sich mit Wolfgang Kessler aus Hirrlingen zusammen. Es entstand die Hellstern & Kessler GmbH mit Sitz in Empfingen und Zweigstelle in Hirrlingen. Nach dem altersbedingten Ausscheiden der beiden übernahm Tochter Gabi Schweizer die Verantwortung. 2019 stieg Sohn Manuel, Bauingenieur und Steinbildhauer, als weiterer Geschäftsführer ins Unternehmen ein. Seither firmiert der Betrieb unter Schweizer Naturstein GmbH. Am 1. Januar 2027 wird auch der zweite Sohn der Firmenchefin, Florian Schweizer, in den Betrieb einsteigen.
Das familiengeführte Unternehmen steht für hochwertige Natursteinverarbeitung, moderne Fertigungstechnik und echte Handwerkskunst – Garanten für den Erfolg und die stetige Expansion.

Die beiden Geschäftsführer Gabi Schweizer und Manuel Schweizer
Gerhard RebmannUm den Betrieb für die Zukunft zu rüsten, standen die Geschäftsführer Gabi und Manuel Schweizer nun erneut vor der Herausforderung der Veränderung. Da in den bisherigen Räumen der Platz zu klein und die Schallemission zu groß wurde, blieb nur eine Option – ein Neubau an geeigneter Stelle. Auch der Einbau einer dringend benötigten Kranbahn sowie eine aus wirtschaftlicher Sicht notwendig gewordene Optimierung der Produktionsabläufe waren im Horber Gässle nicht realisierbar.
Ausstellungsraum für Fliesen und Natursteine
Der vollständig in Holzständerbauweise erstellte Neubau sowie die Lager für die schwere Kranbahn, deren Kran auf zwei Tonnen ausgelegt ist, sind aus mächtigen Holzleimbindern gefertigt. Er ist 65 mal 22 Meter groß und acht Meter hoch und bietet etwa 11440 Kubikmeter umbauten Raum. Ein Drittel davon sind Büroräume, zwei Drittel bieten Platz für Fertigung und Lager. Neben dem ansprechenden Ausstellungsraum für Fliesen und Natursteine sind eine Fertigungsstraße mit modernsten Maschinen sowie im Innen- und Außenbereich Lagermöglichkeiten vorhanden. Je einen Büroraum haben die Firmen „Surgalla“ und „Raumtechnik“ angemietet.

Blick in den Ausstellungsraum
Gerhard RebmannDas Portfolio des Unternehmens umfasst aktuell alle Arten der Natursteinbearbeitung, die Bereiche Fliesen, Grabmale, Denkmalpflege, Garten- und Landschaftsbau. Ihr Wissen und ihre Arbeitskraft setzen sechs Steinmetze, sechs Fliesenleger sowie ebensoviele Gartenbauer ein. Die beiden Geschäftsführer sowie zwei Angestellte kümmern sich um die Verwaltung.
Auch die Restauration gehört zum Geschäft
„Auch, um die Vielfalt und das interessante Arbeiten mit dem natürlichen Baustoff Stein angemessen präsentieren zu können, war der Neubau notwendig“, erklärt Manuel Schweizer und fügt hinzu: „Der Bauherr wünscht sich einen Ansprechpartner für möglichst viele Gewerke. Und die Leute wussten nie, was wir alles anbieten. Wir liefern und versetzen Küchenarbeitsplatten, Simse und Treppen, fliesen Bäder und legen Gärten an. Dazu restaurieren wir unter anderem Grabsteine und Denkmäler. Momentan sind wir zum Beispiel mit der Erneuerung der Natursteinfassade des Tübinger Hauptbahnhofs und mit Arbeiten an der Friedhofskirche in Balingen beschäftigt. Auch einen Hof der Firma Homag erledigen wir gerade Fliesenarbeiten.“ Es sei ihm wichtig, so Manuel Schweizer, dass „bei uns alle willkommen sind – ob es die Restauration eines einzelnen Sims ist oder ein Großauftrag“.
Gabi Schweizer freut es, „dass wir als Ausbildungsbetrieb jedes Jahr einen Azubi haben.“ Aktuell werden Bildhauer, Plattenleger, Gartenbauer, Steinmetze und Mitarbeiter aus „artverwandten Berufen“ gesucht.
Sein Material bezieht das Unternehmen von Großhändlern aus der ganzen Welt, überwiegend jedoch von regionalen Vertretungen.

Die moderne Kranbahn im Einsatz
Gerhard RebmannAus jedem Leistungsbereich der Firma sind im Neubau Teile verbaut. Im Außenbereich soll noch eine Grabsteinausstellung folgen. Diese steht derzeit noch am alten Firmensitz. Besonders groß ist die Freude der beiden Geschäftsführer über Verbesserungen für die Belegschaft, denn nun stehen eine Küche, Duschen und Umkleideräume zur Verfügung.
