Ja zum Alter: Was tun im Todesfall?

Es ist nicht leicht, sich mit dem eigenen Lebensende auseinanderzusetzen und den Dingen, die dann geschehen sollen. Dies hilft aber nicht nur den Angehörigen.
Hannes P Albert/dpaDer Tod kündigt sich in den wenigsten Fällen an. Stirbt plötzlich ein Mensch, gibt es viel zu tun, wobei oftmals viele Fragen für die Hinterbliebenen zu klären sind. Hier kann aber jeder Mensch den Hinterbliebenen helfen, indem er zu Lebzeiten erklärt, was nach Eintritt des Todes gewünscht wird. Klar ist es nicht einfach, sich mit seinem Lebensende, dem Tod und der Bestattung auseinanderzusetzen, es ist aber hilfreich; für einen selbst und für andere.
In Deutschland besteht Bestattungspflicht. Es gibt zwei Bestattungsarten, nämlich die Erdbestattung oder die Feuerbestattung. Die Feuerbestattung ist Grundlage für eine Urnenbeisetzung, eine anonyme Bestattung, eine Wald- oder Baumbestattung, die Ascheverstreuung, eine Seebestattung, eine Luft- und Flugbestattung und eine Diamantbestattung. Die Feuerbestattung wird mit knapp 80 Prozent bundesweit am häufigsten gewählt. Die Zahl der Erdbestattungen ist, mit regionalen Schwankungen, weiterhin rückläufig,Gründe sind die Kosten und die Grabpflege.
Alle diese Fragen, auch wer das Erbe bekommen soll und was mit dem digitalen Vermächtnis geschieht, kann jede und jeder zu Lebzeiten regeln und damit den Angehörigen viele Entscheidungen abnehmen.
Zwischenzeitlich gibt es viele Informationen, sei es von Gewerkschaften, von der Verbraucherzentrale oder bei den Bestattern. Es lohnt sich, darüber nachzudenken - die Hinterbliebenen sind auf ewig dankbar.




