Chancen im Handwerk
: Eine Karriere im Handwerk starten lohnt sich

AnzeigeWer einen sicheren, gut bezahlten Arbeitsplatz mit zahlreichen Aufstiegschancen sucht, ist im Handwerk genau richtig. Besonders in Berufen der Holzverarbeitung sind Fachkräfte gefragt.
Von
red
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Maßangefertigte Möbel werden immer gefragter – und damit fähige Fachkräfte, die  sie nach Kundenwunsch herstellen.

Maßangefertigte Möbel werden immer gefragter – und damit fähige Fachkräfte, die sie nach Kundenwunsch herstellen.

Pixabay/Detmold

Handwerker werden dringender denn je benötigt. Während ältere Kräfte in Rente gehen, fehlt es an Nachwuchs. Der Mangel betrifft fast alle Handwerksbereiche. Besonders gefragt sind Fachkräfte in holzverarbeitenden Berufen, vor allem, da der Trend zum nachhaltigen Bauen geht. Zahlreiche Schreinerbetriebe klagen über Probleme, offene Stellen für Gesellen, Meister und Nachfolger zu besetzen.

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Holz als Treiber der Klimawende gefördert

Dabei wird Holz als wichtigster nachwachsender, CO2-neutraler Baustoff im Zuge der Klimawende beim Hausbau und in der Sanierung massiv gefördert. Das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen hat Anfang dieses Jahres eine neue Holzbau-Richtlinie veröffentlicht. Damit sollen künftig noch mehr innovative und nachhaltige mehrgeschossige Holzgebäude im Land entstehen können. Zudem verlangt die Energiewende eine gigantische Welle an Sanierungen – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Ohne ausreichend gebildete Fachkräfte wird sich das nicht stemmen lassen. Sie besitzen das Wissen, die Bauelemente auszuwählen, die den modernen Anforderungen für Brand-, Schall – und Einbruchschutz gerecht ­werden.

Der Trend geht zur Maßanfertigung. Viele Kunden setzen auf langlebige Qualitätsmöbel anstatt auf billige Massenware. Moderne Schreiner verbauen LED-Lichtbänder in Tischen oder fertigen Möbel mit versteckter Kabelführung und werden so Teil smarter Lösungen.

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Die Energiewende mit voran treiben

Auch Dachdecker gelten als Schlüsselkräfte der Energiewende. Das Handwerk geht weit über das bloße Eindecken von Dächern hinaus. Für die energetische Sanierung von Altbauten sind ausgebildete Dachdecker gefragt. Zudem steigt die Nachfrage für begrünte Flachdächer. Fachkräfte im Bereich Heizung und Sanitär installieren Wärmepumpen und Solarthermieanlagen und werden schon deswegen dringend benötigt. Die Nachfrage im Bereich der Glaserei und des Fensterausbaus ist unter anderem aufgrund der Notwendigkeit zur energetischen Sanierung angestiegen. Zahlreiche alte Fenster müssen getauscht werden. Ein erheblicher Nachwuchsmangel zeichnet sich im Maler- und Lackiererhandwerk ab, während die Nachfrage nach ökologischen Putzen und schadstofffreien Farben riesig ist.

Wer sich also heute für einen Handwerksberuf entscheidet, entscheidet sich, die Zukunft aller aktiv mitzugestalten. Und: für eine eigene sichere Zukunft. Maler, Schreiner oder Dachdecker, um nur wenige Beispiele zu nennen, wird Künstliche Intelligenz nicht ersetzen.

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Dabei bedeutet Handwerk gleichzeitig keineswegs, dass auf modernste Technik verzichtet wird. Computergestützte CNC-Fräsmaschinen, 3D-CAD-Planungssoftware und automatisierte Fertigungsstraßen sind inzwischen Standard im Holzhandwerk. Dachdecker arbeiten unter anderem mit Drohnen und 3D-Laserscannern. Digitale Farbmessgeräte und Airless-Spritzgeräte, um nur wenige zu nennen, ergänzen das moderne Equipment von Malern. Handwerker in Sanitär und Heizung nutzen unter anderem hochentwickelte Diagnose-, Mess- und Inspektionstechnik. Wer heute eine Karriere im Handwerk startet, arbeitet mit der Technologie von morgen, weshalb die Ausbildungen auch ständig modernisiert werden.

Zahlreiche Aufstiegschancen

Durch Fortbildungen können auch Nicht-Abiturienten im Handwerk ein Gehalt erreichen, das sich nicht von dem eines Akademikers unter­scheidet. Auch bei Abiturienten gewinnt das Handwerk an Attraktivität. Knapp 17 Prozent der neuen Auszubildenden verfügen über Abitur oder Fachhochschulreife. Nach dem erfolgreichen Abschluss steht den Absolventen je nach Ausbildungsberuf der Schritt zum Meistertitel beziehungsweise Techniker oder Betriebswirt offen. Anschließend können sie sich selbstständig machen, selbst ausbilden und auch ein Studium, ganz ohne Abitur, ist möglich.

Wer sich für das Zimmerhandwerk interessiert, sollte sich über das Biberacher Modell informieren. Dieses ermöglicht es, in etwa fünf Jahren gleich vier Qualifikationen auf einmal zu erreichen. Voraussetzung ist das Abitur oder die Fachhochschulreife.