Unsere Vereine im Fokus: Der SV Althengstett macht es gerne spannend

Der SV Althengstett (in Grau) gewann zuletzt in der Bezirksliga Nordschwarzwald mit 6:0 gegen den SV Dietersweiler.
WagnerVor allem die Saison 2022/23 in der damaligen Bezirksliga Böblingen/Calw wird man beim SV Althengstett so schnell nicht vergessen: Am letzten Spieltag kam es zum direkten Duell mit dem VfL Nagold II. Der SVA führte bis zur 90. Minute mit 2:1, was bis dahin den Klassenerhalt bedeutet hätte. Dann glichen die Nagolder in der vierten Minute der Nachspielzeit aus. Das bedeutete den bitteren Gang in die Kreisliga A, aus der der SVA aber nur ein Jahr später als souveräner Meister mit 19 Punkten Vorsprung wieder aufstieg.
Zwei Siege in der Relegation
Auch in der abgelaufenen Saison machte es die Mannschaft von Trainer Daniel Sajko wieder spannend und musste in der Bezirksliga Nordschwarzwald in die Abstiegsrelegation gehen. Dort besiegte der SV Althengstett aber jeweils mit 1:0 den TSV Haiterbach und den VfL Ostelsheim und konnte sich damit retten. In der neuen Bezirksliga-Saison hätten es die Fans des SV Althengstett gerne etwas weniger dramatisch und würden sich über einen frühzeitig gesicherten Klassenerhalt freuen. Gestartet ist das Team überaus torreich mit zwei Niederlagen (0:4 gegen den TuS Ergenzingen und 1:6 gegen den SV Eutingen) und einem Sieg (6:0 gegen den SV Dietersweiler). Auch hier scheint bislang die Devise zu gelten: Normal geht nicht. Hinzu kamen im Bezirkspokal ein 5:2-Sieg gegen den SV Schönbronn und eine 2:3-Niederlage beim A-Ligisten 1. FC Egenhausen. Auf den SV Althengstett warten nun zwei Heimspiele in Folge – am 13. September (15 Uhr) gegen die SF Salzstetten und am 17. September (18.30 Uhr) die Neuauflage des Krimis von 2023 gegen den VfL Nagold II. Ein ganz wichtiger Monat wird für den SV Althengstett dann der Oktober – mit zwei Derbys innerhalb von nur acht Tagen: Am 18. Oktober (15 Uhr) kommt der VfL Ostelsheim, am 25. Oktober (15 Uhr) geht es zu Grün-Weiß Ottenbronn.
Kader
Tor: Tom Talmon Gros
Abwehr: Dardan Behramaj, Leon Häuber, Jakob Mai, Loris Sailer, Martin Spindler, Ferdinand Stieger, Jonas Widmayer
Mittelfeld: Patriot Behramaj, Adrian Gern, Christian Jakobi, David Mai, Savino Marotta, Edvin Saipi, Mehmet Sejdiu, Niklas Woller
Angriff: Elvis Behramaj, Visar Behrami, Christoph Hindenach, Lenny Klinger, Eric Schlecht, Endrit Syla, Dino Telalovic
Trainer und Betreuer: Daniel Sajko, Savino Marotta, Fabian Seydt, Daniel Perra, Flo Süßer




