Bauprojekt: Schömberg investiert in den Bildungsstandort

Der neue Haupteingang der Ludwig-Uhland-Schule.
Stefanie StockerIm Mittelpunkt der Maßnahmen an der Ludwig-Uhland-Schule in Schömberg standen die Verbesserung der Barrierefreiheit, die Erneuerung wichtiger technischer Anlagen sowie die Umsetzung aktueller Brandschutzanforderungen. Finanziell unterstützt wurde das Vorhaben durch Fördermittel, die einen wesentlichen Beitrag zur Finanzierung des Projekts leisten. Über 1,5 Millionen Euro der Gesamtkosten in Höhe von 4,5 Millionen Euro wurden von Bund und Land gefördert.
Aufzüge und Plattformlifte
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der barrierefreien Erschließung des Schulgebäudes. Durch den Anbau zweier Aufzüge sind künftig alle Ebenen der Schule problemlos erreichbar. Damit wird Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften sowie Besuchern mit eingeschränkter Mobilität die selbstständige Nutzung des Gebäudes ermöglicht. Ergänzend dazu wurden Plattformlifte installiert. Diese kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo innerhalb der Gebäudeteile vorhandene Höhenunterschiede nicht überwunden werden können.
Barrierefreie WC-Anlagen
Zur Verbesserung der Nutzbarkeit entstanden außerdem barrierefreie WC-Anlagen. Sie bieten ausreichend Bewegungsflächen und entsprechen den heutigen Anforderungen an eine inklusive öffentliche Einrichtung. Neben der Barrierefreiheit spielte die bauliche Modernisierung eine wichtige Rolle.
Die Fassadenflächen wurden saniert und instand gesetzt, um die Gebäudesubstanz langfristig zu sichern. Gleichzeitig tragen die Arbeiten zur energetischen Verbesserung des Gebäudes bei.
Heizungstechnik ist erneuert und soll Energieverbrauch senken
Auch die Außenanlagen wurden aufgewertet. Die Wege sind nun besser nutzbar, Zugangsbereiche wurden optimiert. So gibt es einen neuen Haupteingang ins Schulgebäude. Ein weiterer Baustein der Sanierung war die Erneuerung der Heizungstechnik. Moderne Anlagen sollen den Energieverbrauch senken, die Betriebskosten reduzieren und gleichzeitig eine zuverlässige Wärmeversorgung sicherstellen. Die bisherigen Kesselanlagen für Öl und Gas wurden durch zwei Kessel für Pelletverfeuerung ersetzt. Außerdem wurde ein Gebäudeteil mit einer Nahwärmeleitung an die Heizzentrale in einem anderen Gebäudeteil angeschlossen. Zur Abdeckung von Spitzen wurden in der Heizzentrale zwei Gaskessel eingebaut.
Wie der Brandschutz verbessert wurde
Große Bedeutung kam im Rahmen der Sanierungsarbeiten dem Brandschutz zu. Flucht- und Rettungswege wurden angepasst, der Einbau beziehungsweise die Erneuerung von Brandschutztüren sowie weitere sicherheitsrelevante Maßnahmen wurden umgesetzt. Damit seien die aktuellen gesetzlichen Anforderungen erfüllt, heißt es aus dem Rathaus.
Mit dem Sanierungsprojekt erhält die Ludwig-Uhland-Schule nicht nur ein modernes Erscheinungsbild, vielmehr hat die Gemeinde Schömberg Voraussetzungen geschaffen, um das Gebäude langfristig barrierefrei, sicher, energieeffizient und zukunftsfähig nutzen zu können. Damit investiert die Kommune nachhaltig in die Qualität des Bildungsstandorts Schömberg.

