Vorfall in Offenburg: Rassismus-Gegnerin entdeckt tote Ratte im Briefkasten

Im Briefkasten lag ein totes Tier. (Symbolbild)
Bernd von Jutrczenka/dpa/dpa-tmn- Offenburg: Sprecherin von „Aufstehen gegen Rassismus“ findet tote Ratte im Briefkasten.
- Am Briefkasten klebte zusätzlich ein Aufkleber gegen Linksextremismus.
- Sie wertet den Fund als Bedrohung und spricht von einer neuen Eskalationsstufe.
- Kriminalpolizei ermittelt gegen unbekannt – Foto des Kadavers wurde veröffentlicht.
- Haas betont, man lasse sich nicht einschüchtern und setze das Engagement fort.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Sprecherin des Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus Offenburg“ hat nach eigenen Angaben in ihrem privaten Briefkasten eine tote Ratte entdeckt. Zudem sei ein Aufkleber gegen Linksextremismus am Briefkasten angebracht gewesen, teilte Jenny Haas mit. Die Kriminalpolizei ermittelt nach Auskunft eines Sprechers gegen unbekannt.
„Seit Jahren schon finden sich rechte und rechtsextreme Aufkleber unmittelbar in meiner privaten Umgebung, aber ein totes Tier im Briefkasten stellt eine neue Eskalationsstufe dar“, so Haas laut der Mitteilung, die das Bündnis samt Foto des Kadavers auch in sozialen Medien veröffentlichte. „Man will mir damit zu verstehen geben, dass man weiß, wo ich wohne, und dass man deshalb jederzeit in der Lage wäre, mir Schaden zuzufügen.“
Die Ratte aber richte sich nicht nur gegen die Arbeit des Bündnisses, sondern stelle auch eine persönliche Bedrohung an Leib und Leben für sie dar, erklärte Haas.
„Wir lassen uns von solchen Vorfällen nicht einschüchtern“, erklärte Haas. Das Engagement für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und Faschismus sie in diesen Zeiten notwendiger denn je.