Von Youtube gesperrt
: 71-jähriger Holocaustleugner steht erneut vor Gericht

Youtube hatte ihn nach mehreren Strafverfahren gesperrt – danach soll ein 71-Jähriger auf Telegram weiter antisemitische Hetze verbreitet haben.
Von
dpa
München
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Am Strafjustizzentrum in München startet der Prozess gegen einen Mann, der den Mord an Millionen Juden durch das Nazi-Regime leugnen soll.

Sven Hoppe/dpa
  • In München beginnt der Prozess gegen einen 71-Jährigen wegen Holocaust-Leugnung.
  • Er soll den Holocaust als Märchen bezeichnet und 9/11 als jüdischen Angriff behauptet haben.
  • Nach einer Youtube-Sperre verbreitete er laut Anklage auf Telegram antisemitische Inhalte.
  • Vorgeworfen werden Volksverhetzung und das Verwenden verfassungswidriger Kennzeichen.
  • Zehn Verhandlungstage sind angesetzt – ein Urteil wird am 21. Oktober erwartet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Er soll den Holocaust als Märchen bezeichnet und behauptet haben, dass hinter dem Anschlag auf das World Trade Center ein jüdischer Angriff steckt. Am Montag beginnt vor dem Landgericht München II der Prozess gegen einen Holocaust-Leugner.

Das 71-Jährige aus Tutzing soll - seitdem Youtube ihn wegen vorheriger Strafverfahren gesperrt hat - auf Plattformen wie Telegram Verschwörungstheorien verbreiten und den Mord an Millionen Juden durch das Nazi-Regime leugnen.

Urteil im Oktober erwartet

Die Generalstaatsanwaltschaft München wirft ihm unter anderem Volksverhetzung und das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen in Dutzenden Fällen vor. Das Gericht hat zehn Verhandlungstage angesetzt, das Urteil könnte damit am 21. Oktober gesprochen werden.