SB+SB+Terminsuche per Telefon
: Ärzte wehren sich gegen Vergabe von mehr Arztterminen über die 116 117

Die Politik verpflichtet die Arztpraxen, mehr Termine an die Terminservicestelle zu melden. Verbraucherschützer und Kassen sind begeistert, Mediziner empört.
Von
Hajo Zenker
Berlin
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Ein Flyer für die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes „116117“, aufgenommen in einer Telefonzentrale für den Bereitschaftsdienst. Wegen der ohnehin hohen Arbeitslast in der Praxis scheuen viele niedergelassene Ärzte den Bereitschaftsdienst. Für sie springen immer häufiger sogenannte Poolärzte ein.

Ein Flyer für die Rufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes «116117», aufgenommen in einer Telefonzentrale für den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg. Die Zahl der Anrufe bei der durch die Coronakrise überlasteten Arzthotline 116117 ist nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung in Hamburg erstmals seit Tagen zurückgegangen. Am Mittwoch habe es mit gut 18 000 Anrufen zum ersten Mal seit fünf Tagen einen Rückgang gegeben, sagte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. +++ dpa-Bildfunk +++

Die Telefonzentralen der Kassenärztlichen Vereinigungen, zu erreichen unter 116 117, sollen in Zukunft mehr Termine vergeben.

Daniel Reinhardt/dpa