Republikaner bei Midterms abgestraft: Donald Trump reagiert trotzig – aber will Wahlergebnisse anerkennen

Der US-Präsident reagierte verärgert auf die Niederlage im Repräsentantenhaus – will die Wahlergebnisse aber anerkennen.
Jacquelyn Martin/AP/dpa- Republikaner verlieren laut Hochrechnungen die Mehrheit im Repräsentantenhaus.
- Demokraten übernehmen die Kontrolle, melden CNN und NBC News auf Basis von Auszählungen.
- Niederlage schwächt Trump politisch – das Regieren wird für ihn schwieriger.
- Trump auf „Truth Social“: Er wäre auf dem Wahlzettel zu einem Erdrutschsieg fähig gewesen.
- Im Senat ist die Mehrheit offen, doch mehrere umkämpfte Staaten gingen an die Demokraten.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die Republikaner werden bei den Midterms in den USA offenbar ordentlich abgestraft: Hochrechnungen zufolge haben sie ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verloren. Die Demokraten werden die Kontrolle in der Parlamentskammer übernehmen, wie die US-Sender CNN und NBC News auf Grundlage von Stimmauszählungen und Wählerbefragungen meldeten.
Der Verlust der Mehrheit in der Parlamentskammer ist auch eine Niederlage für Trump – und wird ihm das Regieren künftig erschweren. Dennoch kündigte der US-Präsident an, die Wahlergebnisse anerkennen zu wollen. „Wir werden mit den Demokraten zusammenarbeiten, und wir freuen uns schon darauf. Wir werden wahrscheinlich eine Lösung finden“, sagte er der „New York Times“.
Donald Trump reagiert auf Midterms-Ergebnisse
Auf „Truth Social“ zeigte er sich dennoch bedient und wies die Verantwortung für die Schlappe der Republikaner von sich: „Ich stand nicht auf dem Wahlzettel, und wenn ich dort gestanden hätte, hätten wir einen Erdrutschsieg errungen! Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit in dieser Angelegenheit.“
Im Wahlkampf hatte Trump die Wähler allerdings immer wieder dazu aufgefordert, sich vorzustellen, er selbst stehe auf dem Stimmzettel. Trotz seiner schwachen Zustimmungswerte hatte er sich davon nach eigenen Angaben einen positiven Effekt auf die Wahlergebnisse gehofft.
Ob die Republikaner auch im Senat die Mehrheit verlieren, steht bislang noch nicht fest. Allerdings gingen mit South Carolina, North Carolina und Texas bereits drei umkämpfte Bundesstaaten an die Demokraten. Dass die Demokraten auch im Senat eine Mehrheit erreichen, gilt zunehmend als wahrscheinlicher.
