Nach nur einer Woche
: Katie Zacharia vor Rücktritt? Trump setzt eigene Sprecherin unter Druck

Donald Trump hat seiner neuen Pressesprecherin nach nur einer Woche den Abgang nahegelegt. Zuvor wurde bekannt, dass sie beim Anwaltsexamen durchgefallen war.
Von
Michael Maier
Washington
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US-POLITICS-BRIEFING-ZACHARIA: Newly appointed White House Press Secretary Katie Zacharia departs at the end of her first press briefing in the James Brady Briefing Room of the White House in Washington, DC, on October 13, 2026. (Photo by Jim WATSON / AFP)

Katie Zacharia hatte bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt als Trump-Sprecherin einen nervösen Eindruck gemacht.

JIM WATSON/afp
  • Trump riet Pressesprecherin Katie Zacharia nach nur einer Woche zum Rücktritt.
  • Begründung: Der Job passe womöglich nicht zu ihr, wie er Reportern in Washington sagte.
  • Auslöser war eine schwache erste Pressekonferenz am 13. Oktober mit nur drei Antworten.
  • Zudem kam heraus, dass sie das Bar Exam nicht bestanden hatte, obwohl sie als Anwältin galt.
  • Laut Medienberichten läuft bereits ihr geordneter Abgang – Trump nannte sie dennoch „toll“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

US-Präsident Donald Trump hat seiner neuen Pressesprecherin Katie Zacharia nach nur einer Woche den Rücktritt nahegelegt. Trump sagte am Freitag vor Journalisten in Washington, er habe ihr geraten, ihren Verbleib auf dem Posten zu „überdenken“, weil es womöglich nicht die richtige Aufgabe für sie sei. Die Juristin war wegen Falschangaben zu ihrem Lebenslauf unter Druck geraten.

Trump selbst gab am Freitag, 16. Oktober, gegenüber Reportern zu, er habe Zacharia kurz zuvor persönlich geraten, ihre Position zu überdenken. „Ich habe ihr gesagt: Du musst das nicht machen, wenn du nicht willst. Ehrlich gesagt, an deiner Stelle würde ich es mir nochmal überlegen“, zitierte er sich selbst.

Der Auslöser: Zacharias Debüt-Pressekonferenz am 13. Oktober verlief katastrophal – sie dauerte gerade einmal 14 Minuten, und die neue Sprecherin beantwortete lediglich drei Fragen. Hinzu kamen ernste Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit, nachdem bekannt wurde, dass Trump sie als „Anwältin" vorgestellt hatte, sie das Examen zur Zulassung (Bar Exam) jedoch nie bestanden hat.

Zacharia von Trump zum Rücktritt aufgefordert

Laut Medienberichten, die sich auf einen hochrangigen Mitarbeiter des Weißen Hauses beziehen, befindet sich Zacharia bereits im Prozess des „Transitioning out“ – also im geordneten Abgang aus der Position. Trump selbst wollte dies zwar nicht als Rauswurf bezeichnen und betonte mehrfach, sie sei ein „toller Mensch“ und werde von den Medien „brutal behandelt“.

Dennoch war die Botschaft unmissverständlich: „Maybe it's not for her“ – vielleicht ist dieser Job einfach nicht das Richtige für sie. Damit könnte Zacharia, den Rekord in Sachen kürzester Amtszeit einer Pressesprecherin übernehmen und sogar Anthony Scaramuccis berüchtigte Elf-Tage-Amtszeit als Kommunikationsdirektor unterbieten. Ein politisches Debüt, das als eines der unglücklichsten in der Geschichte des Weißen Hauses in Erinnerung bleiben dürfte.

Mit afp-Agenturmaterial: lob/ck/mic