Midterms in den USA
: Erste Wahllokale schließen – und erste Probleme werden bekannt

Die Kongresswahlen in den USA sind wichtig – für die USA, die Welt und den amtierenden Präsidenten Donald Trump. In einigen Bezirken gibt es offenbar technische Probleme bei der Stimmabgabe.
Von
Tim Höhn
Washington
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250 Millionen Wahlberechtigte sind in den USA zur Abgabe ihrer Stimme aufgerufen.

Jacquelyn Martin/AP/dpa
  • Erste Wahllokale schlossen in Indiana und Kentucky – die Midterms laufen an.
  • In North Carolina verlängerte die Wahlkommission Öffnungszeiten um 45 Minuten.
  • CNN meldete technische Probleme mit Computern und Druckern in mehreren Wahllokalen.
  • Ergebnisse können sich verzögern, da die USA mehrere Zeitzonen umfassen.
  • Bedeutung: Mehrheit der Republikaner im Kongress steht auf dem Spiel, Ergebnis kann Tage dauern.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Bei den Kongresswahlen in den USA haben wie geplant gegen Mitternacht deutscher Zeit die ersten Wahllokale geschlossen – in den Bundesstaaten Indiana und Kentucky. Allerdings scheint die Wahl nicht überall ohne Probleme abzulaufen. In North Carolina werden, berichtet der amerikanische Nachrichtensender CNN, die ersten Ergebnisse später bekannt gegeben als ursprünglich vorgesehen. Der Grund: Die Wahlkommission musste aufgrund technischer Probleme in mehreren Wahllokalen die Öffnungszeiten um 45 Minuten verlängern. Offenbar gibt es Probleme mit Computern und Druckern.

Da sich die USA über mehrere Zeitzonen erstrecken, zieht sich die Wahl sehr lange hin: In weiten Teilen Alaskas und auf Hawaii sind die Wahllokale noch bis 6 Uhr deutscher Zeit geöffnet – und gerade Alaska gilt als bedeutend für den Ausgang der Senatswahl.

Bei den sogenannten Midterms steht die knappe Mehrheit der Republikaner von Präsident Donald Trump in beiden Kammern des Kongresses, dem Senat und dem Repräsentantenhaus, auf dem Spiel. Die Wahlen gelten auch als wichtiger Stimmungstest für den Präsidenten rund zwei Jahre nach seiner Rückkehr ins Weiße Haus. Sollte er beide Kammern verlieren, wäre Trump in seiner Handlungsfähigkeit als Präsident deutlich eingeschränkter als zurzeit.

Wann die Mehrheitsverhältnisse im Repräsentantenhaus und im Senat feststehen, ist aber unklar. Im Extremfall kann es, aufgrund des teils komplizierten Wahlrechts in mehreren Bundesstaaten, mehrere Tage dauern, bis das Endergebnis da ist.

Mit Material von dpa