Midterms in den USA
: Demokraten erobern Repräsentantenhaus – Hoffnung auf doppelte Mehrheit

Die Mehrheit im Repräsentantenhaus geht laut Hochrechnungen an die Demokraten. Und auch die Mehrheit im Senat gilt laut Prognosen als wahrscheinlich.
Von
Sebastian Winter
Washington
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US-Midterms - New Jersey: 03.11.2026, USA, Bridgewater: Die demokratische Kandidatin für das Repräsentantenhaus aus New Jersey, Rebecca Bennett, umarmt eine Unterstützerin bei einer Wahlnachtveranstaltung in Bridgewater, New Jersey. Foto: Anna Connors/FR172352 AP/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die demokratische Kandidatin für das Repräsentantenhaus aus New Jersey, Rebecca Bennett, umarmt eine Unterstützerin bei einer Wahlnachtveranstaltung in Bridgewater, New Jersey.

Anna Connors/FR172352 AP/dpa
  • Demokraten gewinnen in North Carolina einen umkämpften Senatssitz von den Republikanern.
  • Laut Prognosen der „New York Times“ ist eine doppelte Mehrheit wahrscheinlich bis sehr wahrscheinlich.
  • Aktueller Stand 3.30 Uhr mitteleuropäischer Zeit: 45 Sitze Demokraten, 35 Sitze Republikaner.
  • Weitere Rennen sind offen – Republikaner gelten dort teils als favorisiert.
  • Das Modell „The Needle“ schätzt Wahrscheinlichkeiten anhand laufender Auszählungen und Vergleiche.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Demokraten haben bei den Midterms Hochrechnungen zufolge die Mehrheit im Repräsentantenhaus erobert. Das berichten die US-Sender CNN und NBC News auf Grundlage von Stimmauszählungen und Wählerbefragungen. Damit wären die Republikaner um US-Präsident Donald Trump ihre Mehrheit los.

Auch im Rennen um die Senatssitze haben die Demokraten erste möglicherweise entscheidende Erfolge verzeichnet: In den Bundesstaaten North Carolina und South Carolina konnten die demokratischen Kandidaten die Mehrheit von den Republikanern übernehmen.

In North Carolina holte der frühere demokratische Gouverneur Roy Cooper den Senatssitz, in South Carolina konnte sich Annie Andrews gegen die Republikanerin Darline Graham Nordone durchsetzen.

Darüber hinaus gewannen die Demokraten in weiteren Bundesstaaten, die allerdings als sicher galten. Dazu zählen unter anderem Delaware, Colorado, Illinois und Massachusetts. Auch in Georgia gewann der Amtsinhaber Jon Ossoff.

Die Republikaner verteidigten hingegen Senatsposten unter anderem in Wyoming, Florida, Kentucky und West Virginia. Zugleich waren noch zahlreiche Rennen offen, in denen die Republikaner laut Wahlanalytikern höhere Chancen haben, zu gewinnen.

„New York Times“ prognostiziert doppelte Mehrheit der Demokraten

Während in weiteren umkämpften Bundesstaaten noch keine Sieger feststehen, stufen Prognosen der „New York Times“ eine Kontrollübernahme der Demokraten im Senat als „sehr wahrscheinlich“ ein.

Das Medium gibt in seinem Wahlprognosemodell „The Needle“ hierfür eine Wahrscheinlichkeit von mehr als 95 Prozent an.

Das Modell schätzt während der Auszählung, welcher Kandidat besser abschneidet als erwartet und wem die noch ausstehenden Stimmen voraussichtlich zugutekommen.

Dafür vergleicht es die eingehenden Ergebnisse auf Ebene von Landkreisen und Wahlbezirken mit den Erwartungen vor der Wahl, die unter anderem auf Umfragen, Wählerverzeichnissen, Volkszählungsdaten und früheren Wahlergebnissen basieren. Ein statistisches Modell erkennt zudem demografische Muster und passt die Prognosen entsprechend an.