Attentat auf Donald Trump
: Außenministerin Baerbock „zutiefst schockiert“

Nach dem Attentat auf Donald Trump hat sich auch die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock geäußert und den Anschlag als „dunkle Stunde für die amerikanische Demokratie“ verurteilt.
Von
red/afp
Stuttgart
Jetzt in der App anhören
  • Außenministerin Annalena Baerbock hat das Attentat auf Donald Trump verurteilt. (Archivbild)

    AFP/RALF HIRSCHBERGER
  • Vor dem Wahlkampfauftritt: Trump mit Schirmmütze

    dpa/Evan Vucci
  • In Pennsylvania wurde auf den Präsidentschaftskandidaten geschossen.

    dpa/Evan Vucci
  • Der Schütze, der aus 130 Metern Entfernung gefeuert haben soll, verletzte Donald Trump zwar offenbar, aber nicht allzu schwer, wie es den Anschein hat.

    dpa/Gene J. Puskar
  • Sofort war der Secret Service zur Stelle, der auch für den Schutz von Ex-US-Präsidenten zuständig ist.

    dpa/Evan Vucci
  • Getroffen signalisierte Trump sofort, dass es ihm halbwegs gut gehe.

    dpa/Gene J. Puskar
  • Trump-Unterstützer bei der Wahlkampfveranstaltung – sichtlich geschockt

    dpa/Gene J. Puskar
  • Ein Bild, das womöglich in die Geschichtsbücher eingehen wird: Donald Trump, wie er mit Blut am Ohr kämpferisch die Faust gen Himmel reckt

    dpa/Evan Vucci
1 / 8

Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hat den versuchten Mordanschlag auf Ex-US-Präsident Donald Trump als „dunkle Stunde für die amerikanische Demokratie“ verurteilt. „Die Nachricht von dem Attentat auf Donald Trump hat mich zutiefst schockiert“, schrieb Baerbock am Sonntag im Kurzbotschaftendienst X. „Gewalt darf niemals zum Mittel der politischen Auseinandersetzung werden - ganz egal aus welchem Grund.“ Wahlen würden in Demokratien „mit dem Stimmzettel entschieden und nicht mit Waffen“.

Ihre Gedanken seien bei den Opfern des Anschlags, fügte Baerbock hinzu. „Donald Trump und den anderen Verletzten wünsche ich rasche Genesung.“

Trump war bei Wahlkampfkundgebung angeschossen worden

Trump war am Samstag bei einer Wahlkampfkundgebung im US-Bundesstaat Pennsylvania angeschossen worden. Der designierte Präsidentschaftskandidat der Republikaner wurde dabei am Ohr verletzt. Außer dem mutmaßlichen Schützen starb nach Behördenangaben auch ein Zuschauer, zwei weitere wurden schwer verletzt. Der Attentäter wurde von US-Sicherheitsbeamten getötet.

US-Präsident Joe Biden sowie andere Politiker in den USA und aller Welt reagierten entsetzt und wandten sich gegen jegliche Form von Gewalt in der Politik.