Wetter in Deutschland
: Bis zu 34 Grad - Wo die Hitze jetzt zurückkehrt

Der Sommer dreht in Deutschland noch einmal auf. Nach einem wechselhaften Mittwoch steigen die Temperaturen am Donnerstag verbreitet deutlich an
Von
Lukas Böhl
Berllin
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Hitze in Deutschland: ARCHIV - 21.06.2026, Baden-Württemberg, Unlingen: Hinter einem Thermometer geht am Morgen die Sonne auf. (zu dpa: «Hitze und Trockenheit führt zu Fischsterben») Foto: Thomas Warnack/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Hier wird es jetzt nochmal heiß.

Thomas Warnack/dpa

Am Mittwoch bleibt das Wetter zunächst noch uneinheitlich. In der Mitte Deutschlands fällt am Morgen und Vormittag gebietsweise Regen, der langsam nach Osten abzieht. Betroffen ist vor allem ein Streifen von Ostwestfalen und dem südöstlichen Niedersachsen bis nach Sachsen. Im Süden sind anfangs einzelne Schauer möglich.

Im weiteren Tagesverlauf lockert die Bewölkung vielerorts auf. Abseits der Regengebiete zeigt sich zeitweise die Sonne. Die Temperaturen erreichen bei dichterer Bewölkung und an der See etwa 20 bis 24 Grad, sonst 23 bis 29 Grad. Am wärmsten wird es bereits im Südwesten.

Spätnachmittags und am Abend können im Westen sowie im süddeutschen Bergland einzelne Schauer und Gewitter entstehen. In der Nacht zum Donnerstag bleibt es dann überwiegend trocken. Die Temperaturen sinken auf 18 bis 11 Grad.

Donnerstag bringt bis zu 34 Grad

Am Donnerstag kehrt die Hitze in große Teile Deutschlands zurück. Die Höchstwerte liegen verbreitet zwischen 27 und knapp 34 Grad. Lediglich an den Küsten bleibt es etwas kühler.

Besonders warm wird es voraussichtlich im Süden und Südwesten. Dort strömt sehr warme Luft nach Deutschland und sorgt noch einmal für hochsommerliche Temperaturen. Auch in vielen anderen Regionen wird die 30-Grad-Marke erreicht oder zumindest in Reichweite kommen.

Während es im Osten und in Teilen der Mitte noch längere Zeit sonnig oder locker bewölkt und meist trocken bleibt, verdichten sich im Westen zunehmend die Wolken.

Im Westen drohen kräftige Gewitter

Die Hitze bringt bereits am Donnerstag einen Wetterwechsel mit sich. Am späten Nachmittag und Abend entwickeln sich im Westen erste kräftige Gewitter. Lokal besteht Unwettergefahr durch Starkregen, Hagel und Sturmböen.

Im Laufe des Abends und der Nacht greifen die Gewitter auch auf den Nordwesten über. In Teilen des Westens und der Mitte können sich neben einzelnen Gewittern auch länger anhaltende gewittrige Regenfälle entwickeln. Örtlich bleibt die Unwettergefahr bestehen.

Die Osthälfte Deutschlands bleibt in der Nacht zum Freitag dagegen zunächst noch weitgehend trocken. Die Tiefstwerte liegen zwischen 19 und 14 Grad.

Freitag bleibt es im Osten noch heiß

Am Freitag setzt sich die Abkühlung nicht überall sofort durch. Vor allem im äußersten Osten und Südosten können noch einmal Temperaturen von bis zu 31 Grad erreicht werden. In den übrigen Landesteilen liegen die Höchstwerte meist zwischen 23 und 29 Grad.

Gleichzeitig steigt das Gewitterrisiko deutlich an. Besonders im Südosten werden im Tagesverlauf gebietsweise schwere Gewitter mit hohem Unwetterpotenzial erwartet. Auch im Nordwesten besteht eine erhöhte Gefahr kräftiger Gewitter.

Dazu weht ein mäßiger bis frischer Südwestwind. Vor allem in der Westhälfte sind auch außerhalb von Gewittern Windböen möglich.

Am Wochenende wird es deutlich kühler

Spätestens am Samstag ist die kurze Hitzephase weitgehend beendet. In der Nordwesthälfte ziehen Wolken und schauerartiger Regen durch. Im Süden und Osten zeigt sich das Wetter freundlicher, dort sind nur vereinzelt kurze Schauer möglich.

Die Temperaturen erreichen am Samstag nur noch 20 bis 26 Grad. Damit wird es vielerorts deutlich kühler als noch am Donnerstag.

In der Nacht zum Sonntag bleibt es im Norden und Westen regnerisch. Im Süden kann der Himmel dagegen teilweise aufklaren. Die Tiefstwerte liegen meist um 15 Grad, südlich der Donau sind örtlich nur noch etwa 10 Grad möglich.