Wetter in Baden-Württemberg
: Wann ist die Hitzewelle vorbei?

Baden-Württemberg stöhnt unter einer anhaltenden Hitzewelle  und der Höhepunkt steht noch bevor. Wer auf Abkühlung hofft, muss sich noch etwas gedulden.
Von
Matthias Kemter
Stuttgart
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Hitze: ARCHIV - 26.07.2018, Hessen, Frankfurt/Main: ILLUSTRATION - Ein Thermometer nähert sich der 40-Grad-Marke. H (zu dpa: «Stadt Frankfurt bietet Kühlbusse für obdachlose Menschen») Foto: Frank Rumpenhorst/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Hitzewelle in Baden-Württemberg erreicht am Freitag ihren Höhepunkt. In der Kurpfalz sind bis zu 38 Grad möglich. Ab dem Wochenende ziehen Gewitter auf, die Temperaturen sinken. Wann genau die Abkühlung kommt und was das Wetter bis dahin bringt – der Überblick für BW.

Frank Rumpenhorst/dpa

Noch bestimmt ein kräftiges Hochdrucksystem das Wetter in Süddeutschland. Es sorgt dieser Tage für viel Sonnenschein, trockene Luft und stetig steigende Temperaturen. Eine leichte Abkühlung bekommt Baden-Württemberg nur heute. Während im Bergland heute Werte um 28 Grad erreicht werden, klettern die Temperaturen am Hochrhein dennoch auf bis zu 33 Grad. Nachmittags bilden sich über dem Schwarzwald und den Höhenlagen zwar einzelne Quellwolken auf, Regen ist aber nicht in Sicht.

Mittwoch und Donnerstag: Die Hitze nimmt Fahrt auf

Am Mittwoch setzt sich das sonnige Wetter fort, die Temperaturen steigen weiter. Zwischen 29 und 34 Grad sind landesweit zu erwarten. Zum Donnerstag hin verschärft sich die Lage nochmals deutlich. Am Rhein können die Werte auf bis zu 36 Grad steigen und selbst im Bergland bleibt es mit mindestens 30 Grad ungewöhnlich heiß. Die Nächte bringen zwar Abkühlung, bleiben in tiefer gelegenen Regionen mit bis zu 20 Grad aber tropisch warm.

Freitag: Hitzehöhepunkt mit bis zu 38 Grad

Den vorläufigen Scheitelpunkt der Hitzewelle bringt der Freitag. Besonders in der Kurpfalz sind Temperaturen von bis zu 38 Grad möglich, ein Wert, der in vielen Regionen Rekordcharakter hat. Im Bergland bleibt es mit rund 30 Grad zwar etwas kühler, doch auch dort wird die Hitze drückend. Am Nachmittag und Abend besteht im Bergland die Gefahr einzelner Schauer und Gewitter. Diese können laut Deutschem Wetterdienst von kräftigen Sturmböen begleitet werden, lokale Unwettergefahr ist nicht auszuschließen.

Wochenende bringt die Wende - aber auch Unwettergefahr

Ab Samstag beginnt die schrittweise Auflösung des Hochdrucks. Schauer und Gewitter weiten sich aus und die Temperaturen gehen langsam zurück. Für die Nordwesthälfte Deutschlands warnt der Deutsche Wetterdienst für Samstag bereits vor lokal unwetterartigen Gewittern. Baden-Württemberg liegt dabei im Übergangsbereich. Während im Nordwesten des Landes zunehmend Schauer und Gewitter zu erwarten sind, hält sich im Südosten zunächst noch eher freundlicheres Wetter.

Ab nächster Woche: Endlich Abkühlung

Mit dem Beginn der neuen Woche setzt sich die Abkühlung durch. Schauerartiger Regen greift von Westen auf das gesamte Land über, die Maximaltemperaturen fallen auf 22 bis 28 Grad. Nach der extremen Hitzewoche ein spürbarer Unterschied. Die Hitzewelle endet damit voraussichtlich vorerst zwischen Samstag und Montag, wobei die genaue Entwicklung noch von der Zugbahn der Gewitterfronten abhängt.