Unwetter in Deutschland
: Karte zeigt, wo Gewitter und Hagel drohen

Am Wochenende können sich in einigen Regionen Deutschlands erneut Gewitter mit Starkregen und Hagel bilden.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Unwetter in Niedersachsen: ARCHIV - 04.06.2026, Niedersachsen, Hannover: Eine Gewitterfront mit dunklen Wolken zieht über die Region Hannover hinweg. (zu dpa: «Wetterdienst warnt vor schweren Gewittern und Orkanböen») Foto: Julian Stratenschulte/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Am Wochenende können sich erneut Gewitter bilden.

Julian Stratenschulte/dpa

Das Wochenende startet in Deutschland regional mit kräftigen Gewittern. Während es im Norden und Westen am Samstag vielerorts freundlich und trocken bleibt, besteht vor allem im Süden und Osten noch Unwettergefahr. Am Sonntag beruhigt sich die Wetterlage fast überall. Die Wetterkarte zeigt, wo sich die Gewitter im Laufe des Wochenendes bilden:

Das Wetter am Samstag

Am Samstag halten sich in den südlichen und östlichen Landesteilen zunächst dichtere Wolken. Dort ziehen zeitweise schauerartige Regenfälle durch, örtlich entwickeln sich auch kräftige Gewitter. Besonders in der Osthälfte kann es am Morgen noch ergiebig regnen. Innerhalb einer Stunde sind lokal 25 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter möglich.

Im Laufe des Tages verlagert sich der Schwerpunkt der Gewitter zunehmend in den Süden. Vor allem südlich der Donau können am Nachmittag neue Gewitter entstehen. Diese bringen örtlich Starkregen mit rund 25 Litern pro Quadratmeter innerhalb kurzer Zeit. Auch Hagel und stürmische Böen sind möglich. Vereinzelt können die Gewitter unwetterartig ausfallen.

Betroffen sind vor allem Teile Bayerns und Baden-Württembergs. In Richtung Alpen und Alpenvorland bleibt das Gewitterrisiko bis zum Abend bestehen. Wer dort Ausflüge oder Veranstaltungen im Freien plant, sollte die Wetterentwicklung aufmerksam verfolgen.

In den übrigen Regionen zeigt sich das Wetter deutlich ruhiger. Im Norden, Westen und in weiten Teilen der Mitte scheint häufig die Sonne, vielerorts bleibt es den ganzen Tag trocken. Die Temperaturen erreichen in der Nordhälfte 20 bis 26 Grad. Im Süden werden 25 bis 31 Grad erwartet.

So wird der Sonntag

In der Nacht zum Sonntag klingen die letzten Schauer und Gewitter am bayerischen Alpenrand allmählich ab. Danach ist es auch dort meist trocken. Im Norden kann es bei Tiefstwerten von örtlich nur 7 Grad ungewöhnlich frisch werden. In der Südhälfte liegen die Temperaturen meist zwischen 14 und 20 Grad.

Am Sonntag setzt sich in fast ganz Deutschland sonniges und trockenes Wetter durch. Nur in Alpennähe können sich am Nachmittag erneut einzelne, teils kräftige Gewitter bilden. Abseits davon bleibt es bei längerem Sonnenschein niederschlagsfrei.

Im Norden steigen die Temperaturen auf 21 bis 26 Grad. In der Mitte und im Süden werden 25 bis 33 Grad erreicht, im Südwesten örtlich bis zu 34 Grad. Damit bietet der Sonntag in den meisten Regionen die deutlich besseren Bedingungen für Aktivitäten im Freien.