Stärke 5,4: Erdbeben erschüttert Südosttürkei

Eine Türkische Flagge weht an einem Mast auf dem Taksim-Platz in Istanbul.
Mirjam Schmitt/dpa- Ein Beben der Stärke 5,4 erschütterte die Südosttürkei, Epizentrum in Sanliurfa.
- Laut Afad wurden zunächst keine Schäden oder Verletzten gemeldet.
- Die Erschütterungen waren bis nach Diyarbakir spürbar – rund 160 Kilometer entfernt.
- Hintergrund: 2023 trafen verheerende Beben die Region, Wissenschaftler warnen weiter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Erdbeben der Stärke 5,4 hat die Südosttürkei erschüttert. Das Epizentrum habe in der Provinz Sanliurfa gelegen, teilte die Katastrophenschutzbehörde Afad auf X mit.
Schäden oder Verletzte wurden nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde zunächst nicht gemeldet. Dem Sender CNN Türk zufolge waren die Erschütterungen bis in die rund 160 Kilometer entfernte südosttürkische Millionenmetropole Diyarbakir zu spüren.
Verheerendes Erdbeben vor drei Jahren
In der Türkei befinden sich zahlreiche sogenannte Verwerfungen, also tektonische Zerreiß- oder Bruchstellen im Gestein.
Am 6. Februar 2023 hatten sich in der Südosttürkei verheerende Beben der Stärke 7,7 und 7,6 ereignet, die auch das Nachbarland Syrien erschütterten. Die Epizentren lagen in der Provinz Kahramanmaras. Allein in der Türkei kamen nach Regierungsangaben mehr als 53.000 Menschen ums Leben. In Syrien gab es Tausende Tote.
Wissenschaftler warnen seit längerem vor erheblicher Erdbebengefahr in der Türkei. Vor allem die Millionenmetropole Istanbul gilt als stark gefährdet.
