Messerattacke an polnischer Schule
: Viele verletzte Schüler und Lehrer

Schock im polnischen Ostroleka: Ein 19-Jähriger sticht mit einem Messer zu, Schüler und Lehrer werden verletzt. Was Zeugen berichten und wie die Stadt jetzt reagiert.
Von
red/dpa
Ostroleka
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Ein Streifenwagen der polnischen Polizei (Policja) steht auf einer Straße. (Symbolbild)

Doris Heimann/dpa
  • Messerangriff in Ostroleka: Acht Verletzte an einer Berufsschule, zwei davon schwer.
  • Ein 19-Jähriger griff Schüler und Lehrer an und wurde nach Fahndung festgenommen.
  • Zeugen hörten Hilferufe, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste rückten aus.
  • Der Bürgermeister meldet Kontrolle der Lage – psychologische Hilfe ist geplant.
  • Das Berufsschulzentrum bleibt geschlossen, auch an anderen Schulen endete der Unterricht.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei einer Messerattacke an einer Berufsschule in Polen sind mindestens acht Menschen verletzt worden, davon zwei schwer. Der mutmaßliche Täter, ein 19-Jähriger, sei festgenommen worden, sagte eine Polizeisprecherin dem Sender Polsat News. Unter den Verletzten seien sowohl Schüler als auch Lehrer. Zu dem Angriff kam es in einem Berufsschulzentrum in der Stadt Ostroleka in der Woiwodschaft Masowien, knapp 100 Kilometer nördlich von Warschau.

Zeugen hörten Hilferufe

Nach Augenzeugenberichten soll der junge Mann ein Messer in der Hand gehalten und Menschen angegriffen haben. Die Attackierten hätten „Hilfe“ und „Ruft die Polizei“ geschrien. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste seien zum Unglücksort geeilt. Nach dem Angriff habe der Täter das Schulgelände verlassen, hieß es. Er sei nach einer Fahndungsaktion am Stadtrand festgenommen worden, sagte die Polizeisprecherin.

Zum möglichen Motiv des Täters wird noch ermittelt. Der Bürgermeister von Ostroleka, Pawel Niewiadomski, betonte, dass die Lage unter Kontrolle und der Täter festgenommen sei. Er kündigte psychologische Unterstützung für die betroffenen Schüler und Lehrer an. Das Berufsschulzentrum in der Stadt mit rund 48.000 Einwohnern wurde bis auf weiteres geschlossen. Auch an allen anderen Schulen der Stadt wurde der Unterricht beendet.