Notarzteinsatz beim FC Bayern: Vincent Kompany mit Hubschrauber in Klinik gebracht

Vincent Kompany soll nach einem Notfalleinsatz ins Krankenhaus eingeliefert worden sein. (Archivbild)
Karl-Josef Hildenbrand/dpa- Notarzteinsatz beim FC Bayern: Vincent Kompany wurde laut „Bild“ in eine Klinik gebracht.
- Ein Hubschrauber landete am Trainingsgelände an der Säbener Straße, heißt es im Bericht.
- Kompany war zuletzt durch eine Virusinfektion geschwächt und verpasste Trainingseinheiten.
- Co-Trainer Aaron Danks übernahm die Pressekonferenz und betonte Ruhe für Kompany.
- Beim 2:2 gegen Arsenal stand Kompany wieder an der Seitenlinie – er sprach von einem „saftigen Virus“.
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Bayern-Trainer Vincent Kompany soll laut übereinstimmenden Medienberichten am Freitag in München in ein Krankenhaus eingeliefert worden sein. Laut „Bild“ landete zuvor ein Hubschrauber am Trainingsgelände des FC Bayern München an der Säbener Straße. Kompany sei zu Beginn des U23-Trainings zusammengebrochen. Sein Zustand soll stabil sein, schreibt die „Bild“.
Der 40 Jahre alte Trainer des Rekordmeisters war bereits in der vergangenen Woche durch eine Virusinfektion geschwächt. Beim 6:1 gegen Leipzig am Samstag hatte Kompany zwar noch die Ansprache an die Mannschaft gehalten, musste sich in der Halbzeit sowie nach dem Sieg in seiner Trainerkabine in der Allianz-Arena aber jeweils kurz auf das Sofa legen, heißt es im „Bild“-Bericht.
Die Infektion soll zu Problemen an altem Narbengewebe geführt haben. Dadurch sei ihm sogar das Treppensteigen erschwert worden. Nach dem Schlusspfiff gegen Leipzig soll Kompany zwar schon wieder erste Spielszenen am Laptop analysiert haben, die Interviews aber den Sport-Chefs überlassen haben.
Vincent Kompany sprach von „saftigem Virus“
Am Montag fehlte Kompany beim Training an der Säbener Straße. Nach „Bild“-Informationen untersuchten ihn die Ärzte um Team-Internist Prof. Dr. Roland Schmidt noch einmal ausführlich. Einen Tag später konnte der Belgier auch das Abschlusstraining vor dem Champions-League-Spiel gegen Arsenal nicht leiten. Bei der Pressekonferenz wurde er von Co-Trainer Aaron Danks vertreten.
Danks sagte dazu, das Wichtigste sei derzeit, Kompany dazu zu ermutigen, sich auszuruhen und sich die Zeit zu nehmen, die er brauche – unabhängig davon, wie lange das dauere. Am Mittwoch stand Kompany beim 2:2 gegen Arsenal dann jedoch wieder an der Seitenlinie.
Nach dem Arsenal-Spiel erklärte der Belgier auf einer Pressekonferenz, als Trainer wolle man immer alles tun und alles machen. Er habe in der vergangenen Woche einen „ziemlich saftigen Virus“ bekommen, nicht auf seinen Körper gehört und dann habe der Körper irgendwann gesagt, er solle aufhören.

