Nordrhein-Westfalen: Polizei findet Feuerwerkskörper in Nähe von Strommast

An der Tür von einem Streifenwagen steht der Schriftzug «Polizei». (Symbolbild) (zu dpa: «Polizei findet Feuerwerkskörper in Nähe von Strommast»)
David Inderlied/dpa- Bei Grevenbroich fand der RWE-Werksschutz nahe Frimmersdorf eine eingewickelte Kugelbombe.
- Der Feuerwerkskörper lag 10 bis 15 Meter von einem Hochspannungsmast entfernt.
- Sprengstoffexperten machten den handballgroßen Gegenstand unbrauchbar – keine Gefahr laut LKA.
- Hinweise auf einen Zündversuch fehlen, eine Zündvorrichtung ist bislang unbekannt.
- Ein Zusammenhang mit Sabotage-Aktionen auf Stromleitungen ist laut Polizei nicht bekannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Polizei hat in Grevenbroich im Rheinland im Umfeld des stillgelegten Kohlekraftwerks Frimmersdorf einen eingewickelten Feuerwerkskörper entdeckt. Eine sogenannte Kugelbombe habe in einer Entfernung von 10 bis 15 Metern von einem Hochspannungsmast gelegen, berichtete ein Sprecher der Polizei des Rhein-Kreises Neuss. Ob der Mast aktuell stromführende Leitungen trägt, wurde zunächst nicht bekannt.
Der Gegenstand sei etwa „handballgroß“ gewesen. Er sei von Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes unbrauchbar gemacht und sichergestellt worden. Bei einer Explosion hätte er laut den Experten „keinen Schaden anrichten können“, so der Sprecher weiter. Mehrere Medien hatten zuvor über den Fund berichtet.
RWE-Werksschutz hatte verdächtigen Gegenstand entdeckt
Die Polizei hat keinen Hinweis darauf, dass es einen Versuch gab, den in Klebeband eingewickelten Feuerwerkskörper zu zünden. Ob auch eine Zündvorrichtung vorhanden war, wurde zunächst nicht bekannt. Auch wie lange der Gegenstand dort schon lag, ist nach Angaben des Sprechers noch unklar.
Der Werksschutz des Energiekonzerns RWE hatte den verdächtigen Gegenstand entdeckt und die Polizei verständigt. Ob es einen Zusammenhang mit den Sabotage-Aktionen auf Stromleitungen Anfang September gibt, wurde zunächst nicht bekannt. Die gefundene Kugelbombe sei „nicht vergleichbar“ damit, so der Sprecher.