Juristin ausgezeichnet
: Friedensnobelpreis geht an Südafrikanerin Navanethem Pillay

Für ihren Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen und für das Völkerrecht: Mit dem Friedensnobelpreis wird in diesem Jahr die südafrikanische Juristin Navanethem Pillay geehrt.
Von
dpa
Oslo
Jetzt in der App anhören
Navanethem Pillay: Navanethem (Navi) Pillahttps://www.icc-cpi.int/judges/judge-navanethem-pillayy bei einer Pressekonferenz in ihrer Zeit als Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte. Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Juristin Navanethem Pillay. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt. (zu dpa: «Friedensnobelpreis geht an Juristin Pillay aus Südafrika»)

Der diesjährige Friedensnobelpreis geht an die südafrikanische Juristin Navanethem (Navi) Pillay.

Martial Trezzini/dpa
  • Der Friedensnobelpreis geht dieses Jahr an Navanethem Pillay aus Südafrika.
  • Das norwegische Nobelkomitee gab die Entscheidung in Oslo bekannt.
  • Pillay ist Juristin, weitere Details nennt der Text nicht.
  • Der Preis wird jedes Jahr in Oslo verkündet – das bestätigte das Komitee erneut.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die südafrikanische Juristin Navanethem Pillay. Das gab das norwegische Nobelkomitee in Oslo bekannt. Pillay werde „für ihre Bemühungen um die Förderung des Friedens und des Völkerrechts“ geehrt, sagte der Vorsitzende des Nobelkomitees, Jørgen Watne Frydnes. „Die diesjährige Preisträgerin hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Völkermord strafrechtlich verfolgt werden.“ Sie sei eine der wichtigsten Rechtsexperten unserer Zeit, sagte Frydnes.

Pillay war laut dem Nobelpreiskomitee Richterin am Obersten Gerichtshof Südafrikas, am Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda und am Internationalen Strafgerichtshof. Sie amtierte als Hohe Kommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte und leitete die Unabhängige Internationale Untersuchungskommission der UN zu den besetzten palästinensischen Gebieten.

„Leider haben wir Navi Pillay nicht erreicht“, sagte Frydnes. Deshalb schickte er einen Aufruf an die Preisträgerin: „Wenn du eine norwegische Nummer anrufen siehst, geh bitte dran, wir würden liebend gerne mit dir sprechen.“