Feuerwalze an der Adria
: Waldbrand in Kroatien – Verletzte und zerstörte Häuser

Feuerwalze an der Adria: Touristen fliehen mit Autos und per Schiff, während die Flammen bis zu den Häusern vordringen. Sieben Menschen schweben wegen Brandwunden in Lebensgefahr.
Von
red/dpa
Omis
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An der kroatischen Adriaküste südlich von Split hat ein heftiger Waldbrand Häuser und Autos zerstört.

Jakov Prkic/AP/dpa
  • Heftiger Waldbrand südlich von Split: Verletzte, zerstörte Häuser und Autos im Raum Omiš.
  • Über 1.000 Menschen wurden nachts in Notunterkünfte gebracht, Touristen flohen auch per Schiff.
  • Sieben Menschen schweben mit Brandwunden in Lebensgefahr, weitere wurden in Kliniken behandelt.
  • Hunderte Kräfte mit fast 300 Fahrzeugen und vier Löschflugzeugen kämpften gegen die Flammen.
  • Am Freitagmorgen war die Lage weitgehend unter Kontrolle – Wind erschwerte zuvor die Löscharbeit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Ein Waldbrand hat an der kroatischen Adriaküste im Raum Omiš Menschen verletzt sowie Häuser und Autos zerstört. Mehr als ein Dutzend Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht, darunter sieben mit lebensgefährlichen Verbrennungen, berichteten kroatische Medien.

Mehr als 1.000 Menschen wurden in der Nacht zum Freitag vorübergehend in Turnhallen und anderen öffentlichen Einrichtungen in Sicherheit gebracht. Viele Touristen seien mit Autos geflohen. Die Behörden hätten aber auch Evakuierungen per Schiff über die Adria organisiert, hieß es.

Kiefernwälder brannten – Lage nun unter Kontrolle

Am Freitagmorgen war die Lage weitgehend unter Kontrolle. Davor hatten Hunderte Feuerwehrleute mit fast 300 Löschfahrzeugen sowie vier Löschflugzeugen gegen die Flammen gekämpft. Die Löscharbeiten wurden auch durch starken Wind erschwert, der die Ausbreitung des Feuers begünstigte.

An der kroatischen Adriaküste südlich von Split hat ein heftiger Waldbrand gewütet. Mehr als 1.000 Menschen musste in Notunterkünften in Sicherheit gebracht werden.

Jakov Prkic/AP/dpa

Das Feuer brach am Donnerstagabend bei Lokva Rogoznica nach andauernder Dürre aus, etwa 20 Kilometer südlich von Split. Es erfasste einen gut zehn Kilometer langen Küstenstreifen, an dem vor allem Kiefernwälder brannten. Am stärksten betroffen war der Ort Omiš mit seinen rund 14.000 Einwohnern. Von den umliegenden Hügeln wälzten sich die Flammen in Richtung Küste auf die Häuser am Rand der Ortschaft zu. Aus mindestens sechs weiteren Orten wurden Brandschäden an Häusern gemeldet. Eine offizielle Schadensbilanz lag zunächst nicht vor.