DWD warnt vor Schneefall
: Karte zeigt, wo es schneien kann

Am Abend und in der Nacht rechnet der Deutsche Wetterdienst örtlich mit Schnee. Diese Regionen sind betroffen.
Von
Lukas Böhl
Berlin
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Winterwetter: ARCHIV - 17.03.2021, ---: Ein Skitourengeher steigt durch viel Neuschnee einen Berg hinauf. (zu dpa: «Schneefall in Bayern - Lawinengefahr steigt») Foto: Angelika Warmuth/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In den Bergen kann es heute Nacht schneien.

Angelika Warmuth/dpa

In Teilen Bayerns wird es winterlich: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt für Mittwochabend (21. Oktober) und die Nacht zum Donnerstag vor Schneefall in den Alpen. In mehreren Landkreisen können oberhalb von 1500 Metern zwischen fünf und zehn Zentimeter Neuschnee fallen, in Staulagen sind sogar bis zu 20 Zentimeter möglich. Dazu kommt kräftiger Wind mit Sturmböen von bis zu 75 km/h. Die Schneewarnungen gelten zunächst bis Donnerstagmorgen.

Schneewarnung des DWD: Diese acht Regionen sind betroffen

Die amtlichen Schneewarnungen betreffen vor allem die höheren Lagen der bayerischen Alpen. Für folgende Landkreise hat der DWD Warnungen vor leichtem Schneefall herausgegeben:

  • Oberallgäu: Mittwoch, 18 Uhr, bis Donnerstag, 4 Uhr
  • Ostallgäu: Mittwoch, 18 Uhr, bis Donnerstag, 4 Uhr
  • Garmisch-Partenkirchen: Mittwoch, 18 Uhr, bis Donnerstag, 4 Uhr
  • Bad Tölz-Wolfratshausen: Mittwoch, 18 Uhr, bis Donnerstag, 4 Uhr
  • Miesbach: Mittwoch, 18 Uhr, bis Donnerstag, 4 Uhr
  • Rosenheim: ab Mittwoch, 18 Uhr, teils bis Donnerstag, 6 Uhr
  • Traunstein: Mittwoch, 20 Uhr, bis Donnerstag, 6 Uhr
  • Berchtesgadener Land: Mittwoch, 20 Uhr, bis Donnerstag, 6 Uhr

In allen genannten Gebieten gilt die Schneewarnung für Höhen oberhalb von 1500 Metern. Dort erwartet der Wetterdienst fünf bis zehn Zentimeter Neuschnee. In Staulagen, wo sich feuchte Luft an den Bergen staut und verstärkt Niederschlag fällt, können es bis zu 20 Zentimeter werden.

Der DWD warnt ausdrücklich vor verbreiteter Glätte. Besonders auf höher gelegenen Straßen und Bergwegen kann es dadurch gefährlich werden. In tieferen Lagen bleibt es dagegen überwiegend bei Regen.

Neben Schnee drohen Sturmböen mit bis zu 75 km/h

Zusätzlich zum Schneefall müssen sich die Menschen in den betroffenen Alpenregionen auf starken Wind einstellen. Ab Mittwoch, 16 Uhr, gelten in den genannten Landkreisen Warnungen vor Sturmböen.

Oberhalb von 1500 Metern rechnet der DWD mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 75 km/h aus westlicher Richtung. Die Warnungen gelten bis Donnerstag, 6 Uhr.

In den Landkreisen Oberallgäu, Ostallgäu und Garmisch-Partenkirchen wird zudem zwischen 16 und 19 Uhr vor Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h gewarnt.

Die Kombination aus Schneefall, kräftigem Wind und sinkenden Temperaturen kann die Bedingungen im Gebirge deutlich verschlechtern.

Wie geht es mit dem Wetter am Donnerstag weiter?

Am Donnerstag (22. Oktober) beruhigt sich die Niederschlagslage in Südbayern vorübergehend. Besonders südlich der Donau und im Alpenvorland zeigt sich häufiger die Sonne. Einzelne kurze Schauer sind allerdings weiterhin möglich.

Die Temperaturen erreichen in Südbayern neun bis 14 Grad. In 2000 Metern Höhe liegen sie dagegen nur noch um den Gefrierpunkt, auf der Zugspitze bei etwa minus sechs Grad. Dazu weht weiterhin ein frischer Südwest- bis Westwind mit starken bis stürmischen Böen.

In der Nacht zum Freitag sinken die Temperaturen auf drei bis minus ein Grad. Verbreitet muss mit leichtem Frost in Bodennähe gerechnet werden.

Erneuter Schneefall am Wochenende möglich

Auch zum Wochenende bleibt das Wetter in den Alpen wechselhaft. Bereits in der Nacht zum Samstag erwartet der DWD entlang der Alpen schauerartigen Regen, der oberhalb von etwa 1500 Metern in Schnee übergehen kann.

Am Samstag (24. Oktober) sinkt die Schneefallgrenze in den bayerischen Alpen im Tagesverlauf voraussichtlich auf rund 1300 Meter. Gleichzeitig frischt der Wind erneut auf. In den Hochlagen sind starke bis stürmische Böen möglich.

Auch deutschlandweit bleibt es unbeständig. Während in vielen Regionen Regen und Wind dominieren, können im äußersten Süden in höheren Lagen wieder Schneeregen und Schnee auftreten.