Wohnungsbrand in Weil am Rhein: Auch Hunde und Katzen wurden von der Feuerwehr befreit

Die Feuerwehr löschte einen Wohnungsbrand.
Beatrice Ehrlich- Wohnungsbrand in Weil am Rhein: Feuer im zweiten Stock, Hauptstraße 10 bis 17 Uhr gesperrt.
- Rund 50 Kräfte mit 20 Fahrzeugen im Einsatz, keine verletzten Menschen.
- Eine Frau wurde per Drehleiter aus dem Dachfenster gerettet – mehrere Haustiere ebenfalls.
- Dach großflächig geöffnet, Nachlöscharbeiten ab 11 Uhr; Akkus in Wasser zur Sicherheit gelagert.
- 15 Bewohner mit Haustieren mussten ausweichen, Stadt und Nachbarn organisierten Unterkünfte.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Wohnungsbrand im zweiten Stock eines Gebäudes in der Weiler Hauptstraße hat am Dienstag die Weiler Feuerwehr und die Anwohner in Atem gehalten.
Von etwa 10 Uhr – kurz nach Eingang des Alarms bei der Feuerwehr um 8.58 Uhr – bis 17 Uhr war die Hauptstraße zwischen der Danziger Straße und der Turmstraße gesperrt.
20 Fahrzeuge waren insgesamt eingesetzt
Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Weil am Rhein und Lörrach gemeinsam mit Kräften des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei und 20 Fahrzeugen im Einsatz.
Menschen sind bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen. Eine Frau konnte über die hinzugerufene Drehleiter aus einem Dachfenster auf dem Speicher befreit werden, wo sie nach Aussage von Polizeisprecher Thomas Batzel Zuflucht gesucht hatte.
Aus dem Gebäude konnten mehrere Haustiere gerettet werden: Katzen, Hunde sowie zwei Meerschweinchen samt ihrem Käfig, berichtet die Feuerwehr im Nachgang.
Gegen 11 Uhr wurde mit den Nachlöscharbeiten begonnen. Da der Brand sich schnell ins Dach des Gebäudes entwickelt hatte, musste das Dach großflächig geöffnet werden, um an die Glutnester zu gelangen.
Dafür wurde die zweite Drehleiter aus Lörrach alarmiert, sowie die Absturzsicherungsgruppe der Feuerwehr Weil am Rhein.
15 Bewohner wurden anderweitig untergebracht
Da das Wohnhaus vorerst vollständig unbewohnbar ist, mussten die 15 Bewohner aus mehreren Wohnparteien samt Haustieren anderweitig untergebracht werden. Diese kamen teilweise bei Nachbarn oder Bekannten unter, bei anderen sorgte das Rechts- und Ordnungsamt der Stadtverwaltung für eine Unterbringung.
Gegen Ende des Einsatzes wurde ein Stapler mit Schuttwannen mit dem Wechselladefahrzeug an die Einsatzstelle gebracht, um den Brandschutt aus dem hinteren Bereich des ersten Obergeschosses des Gebäudes zu transportieren.
Brandschutt mit Akkus wird unter Wasser gesetzt
Da es sich bei dem Brandschutt zum Teil um Lithium-Ionen-Akkus handelte, wurden die Wannen anschließend mit Wasser gefüllt, um einem eventuellen Wiedererhitzen der Akkus vorzubeugen, heißt es in dem abschließenden Bericht der Feuerwehr.
Positiv sei der Feuerwehr das Handeln einzelner Bürger aufgefallen, die Getränke und Verpflegung an die Einsatzstelle brachten, fügt Feuerwehrsprecher Gerold Engler in seiner Mitteilung an.
