Windpark Sirnitz/Dreispitz
: Rotorblätter werden vom Zwischenlager auf den Berg gebracht

Die Großtransporte für den Windpark Sirnitz/Dreispitz bei Müllheim gehen weiter. Es gibt diverse Straßensperrungen.
Von
red/pm
Müllheim
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Teile für die geplanten Windräder werden transportiert (Symbolfoto).

Teile für die geplanten Windräder werden transportiert (Symbolfoto).

Saskia Scherer
  • Schwertransporte für Windpark Sirnitz/Dreispitz setzen sich fort – Straßensperrungen geplant.
  • Erstes Rotorblatt fährt am Donnerstag, 13. August, ab 9 Uhr von Niederweiler zur Anlage.
  • L 131 ab Forellenzucht bis Parkplatz Kreuzweg während der Durchfahrt vollständig gesperrt.
  • Umleitungen: Verkehr aus Schweighof Richtung Neuenburg über Badenweiler, gesperrter Abschnitt über Münstertal.
  • Insgesamt 15 Rotorblätter, täglicher Wechsel von beladenen und Leerfahrten – Termine können sich ändern.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die ersten drei Rotorblätter für den Windpark Sirnitz/Dreispitz sind in der Nacht auf den 31. Juli an der Logistikfläche in Niederweiler angekommen. Nun folgt der nächste Schritt: Am Donnerstag, 13. August, fährt das erste Rotorblatt von der Umladefläche zum Windpark. Der sogenannte Selbstfahrer startet voraussichtlich um 9 Uhr, teilt das Unternehmen Badenova mit.

Der Selbstfahrer bringt das Rotorblatt über die L 131 in Richtung Windpark. Begleitfahrzeuge sichern die Fahrt und sperren die Straße in Oberweiler und Schweighof jeweils abschnittsweise vor und hinter dem Transport. An geeigneten Haltepunkten soll der aufgestaute Verkehr wieder abfließen können, heißt es. Für den Verkehr aus Schweighof in Richtung Neuenburg wird eine Umleitung über Badenweiler eingerichtet.

Ab der ersten Serpentine bei der Forellenzucht am Ortsende von Schweighof bis zum Parkplatz Kreuzweg wird die L 131 während der gesamten Durchfahrt des Rotorblatts vollständig gesperrt. Die Sperrung beginnt voraussichtlich gegen 8 Uhr. Bis dahin können Verkehrsteilnehmer die Strecke noch nutzen.

Für den gesperrten Abschnitt der L 131 führt die Umleitung über Münstertal. Sobald der Transport den Windpark erreicht, wird die Sperrung wieder aufgehoben. Wie lange sie jeweils dauert, wird sich nach den ersten Transporten anhand der tatsächlichen Fahrzeit genauer bestimmen lassen, heißt es in der Mitteilung. Während einer aktiven Sperrung ist aus Sicherheitsgründen keine Durchfahrt möglich.

Selbstfahrer fährt zurück

Am Freitag, 14. August, fährt der leere Selbstfahrer vom Windpark zurück zur Umladefläche. Auch hierfür wird die L 131 zwischen dem Windpark und Schweighof ab morgens vollständig gesperrt. Die Sperrung wird nach der Fahrt wieder aufgehoben.

Um die Verkehrsbehinderungen in den Ortslagen möglichst gering zu halten, insbesondere im Bereich des Kindergartens in Schweighof, soll der Selbstfahrer erst ab etwa 14.30 Uhr von der Forellenzucht beziehungsweise der letzten Serpentine der L 131 durch Schweighof und Oberweiler fahren, heißt es.

Voraussichtlich wechseln sich die beladenen Fahrten zum Windpark und die Leerfahrten zurück zur Umladefläche anschließend täglich ab. Insgesamt müssen 15 Rotorblätter zu den fünf Windenergieanlagen gebracht werden. Für die einzelnen weiteren Fahrten lassen sich derzeit laut Badenova noch keine verbindlichen Termine nennen. Änderungen im Betriebsablauf oder witterungsbedingte Verzögerungen können den Zeitplan kurzfristig verändern.

Transporte live verfolgen

Wer die Fahrten der Selbstfahrer von den beiden Zwischenlagerflächen zum Windpark verfolgen will, kann ihre aktuelle Position über einen GPS-Tracker live abrufen unter https://setreo-tracker.live/p/vvty7l. Aufgrund der Netzabdeckung kann die Darstellung der Position verzögert erfolgen.

Die Anlieferung der nächsten drei Rotorblätter zur Logistikfläche in Niederweiler ist bereits geplant. Ein genauer Termin steht derzeit noch nicht fest.

Neben den Rotorblättern werden in Niederweiler auch die fünf Naben der Windenergieanlagen zwischengelagert. Die Naben verbinden später die Rotorblätter mit der Gondel der jeweiligen Windenergieanlage. Geplant ist, jeweils eine Nabe gemeinsam mit einem Rotorblatt zum Windpark zu transportieren, um zusätzliche Fahrten und damit Verkehrsbeeinträchtigungen möglichst gering zu halten, heißt es.