Warnstreik in Müllheim
: Neoperl-Beschäftigte fordern fünf Prozent mehr Lohn

70 Beschäftigte der Müllheimer Firma Neoperl haben sich am Freitagnachmittag zu der Forderung der IG Metall bekannt.
Von
red/pm
Müllheim
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Bei der Müllheimer Firma Neoperl wurde gestreikt.

Bei der Müllheimer Firma Neoperl wurde gestreikt.

IG Metall Lörrach
  • Warnstreik bei Neoperl in Müllheim: 70 Beschäftigte unterstützen die IG-Metall-Forderung.
  • IG Metall verlangt fünf Prozent mehr Geld bei zwölf Monaten Laufzeit für die Branche.
  • Zusätzlich fordert die Gewerkschaft verbindliche Zusagen zur Beschäftigungssicherung.
  • Betriebsratschefin kritisiert Arbeitgeberangebot als Reallohnverlust – 700 Euro einmalig reichen nicht.
  • Dritte Verhandlungsrunde in Ludwigsburg blieb ohne Ergebnis.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld bei zwölf Monaten Laufzeit für die rund 900.000 Beschäftigten in der baden-württembergischen Metall- und Elektroindustrie. Zugleich verlangt sie verbindliche Zusagen zur Beschäftigungssicherung, etwa zu Investitionen und neuen Produkten, heißt es in einer Mitteilung der IG Metall Lörrach.

„Nehmen wir so nicht hin“

Neoperl-Betriebsratsvorsitzende Tanja Hupprich betont: „Das Angebot des Arbeitgeberverbands ist ein Schlag ins Gesicht der Menschen, die hier arbeiten. Eine tabellenwirksame Erhöhung 20 Monate nach Ende der Friedenspflicht und ein sogenanntes Angebot von 1,3 Prozent während einer Laufzeit von mehr als zwei Jahren: Das wäre ein enormer Reallohnverlust – auch mit dem angebotenen Trostpflaster von 700 Euro Einmalzahlung im Sommer 2027. Das nehmen wir so nicht hin.“

Am Donnerstag fand die dritte Verhandlungsrunde für die Metall- und Elektroindustrie in Ludwigsburg ohne Ergebnis statt, heißt es in der Mitteilung.