Tradition im Markgräflerland
: Der 115. Hebelschoppen steht in Bad Bellingen an

Eine Hommage an Johann Peter Hebel und die alemannische Kultur ist der Hebelschoppen, der am Sonntag im Kurhaus Bad Bellingen begangen wird.
Von
red/pm
Bad Bellingen
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Johann Peter Hebel steht im Mittelpunkt.

Johann Peter Hebel steht im Mittelpunkt.

Kristoff Meller
  • Der 115. Hebelschoppen findet am Sonntag um 14 Uhr im Kurhaus Bad Bellingen statt.
  • Die Hebelfreunde Hertingen laden ein, um Johann Peter Hebel und die alemannische Kultur zu ehren.
  • Ursprung 1911: Idee nach Gedenktafel 1910 in Hertingen und Umtrunk im Gasthaus „Rössle“.
  • Programm mit Trachtenverein Kandern, Festvortrag von Martin Bühler und Grußwort von Carsten Vogelpohl.
  • Gedenken an Gerhard Jung sowie offene Beiträge der Gäste – Musik von Siegfried Bürgelin.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Seit mehr als einem Jahrhundert ist der Hebelschoppen ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Markgräflerland. Für Sonntag, 25. Oktober, 14 Uhr, laden die Hebelfreunde Hertingen zum 115. Mal dazu ein, das Leben und Werk des alemannischen Dichters Johann Peter Hebel zu würdigen und die kulturellen Wurzeln der Region in geselliger Runde lebendig zu halten.

Die Ursprünge dieser besonderen Tradition reichen bis ins Jahr 1911 zurück, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde. Johann Peter Hebel wirkte von 1780 bis 1783 als Vikar im evangelischen Pfarrhaus in Hertingen.

Anlässlich seines 150. Geburtstags wurde dort 1910 eine Gedenktafel angebracht. Bei einem anschließenden Umtrunk im historischen Gasthaus „Rössle“ entstand die Idee, sich künftig alljährlich zu Ehren des Dichters zu versammeln. Damit war der Hebelschoppen ins Leben gerufen.

Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die Veranstaltung als Ausdruck der tiefen Verbundenheit mit Hebels literarischem Erbe, der alemannischen Sprache sowie der Geschichte und Kultur des Markgräflerlands etabliert, heißt es.

Martin Bühler hält Vortrag

Auch die 115. Ausgabe verspricht einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Musik, Literatur und anregenden Einblicken in die Regionalgeschichte. Den musikalischen Auftakt gestaltet der Markgräfler Trachtenverein Kandern. Nach der Begrüßung durch Fred Wehrle widmet sich Martin Bühler in seinem Festvortrag dem Thema „Johann Peter Hebel und die Gemeinde Hausen im Wiesental“.

Hebellieder, Klavierstücke von Siegfried Bürgelin und das Grußwort von Bürgermeister Carsten Vogelpohl ergänzen das Programm um weitere musikalische und inhaltliche Höhepunkte, heißt es.

Eigene Beiträge willkommen

Ein besonderer Programmpunkt ist das „Gedenken an Gerhard Jung“, das ebenfalls vom Markgräfler Trachtenverein Kandern gestaltet wird.

Unter dem Motto „Wer kann, der darf“ sind darüber hinaus alle Gäste eingeladen, sich mit eigenen Beiträgen am Programm zu beteiligen und den Nachmittag persönlich mitzugestalten.