Sommerfest in Egringen: Monatelang haben die Grundschüler geprobt

An der Egringer Grundschule wurde ein Sommerfest gefeiert. Die Schüler sangen zur Begrüßung.
Anita Indri-Werner- Sommerfest an der Grundschule Egringen: Kinder eröffneten singend und zeigten Projekte.
- Beliebt waren Wasserrutsche und Spiele vor dem Haupteingang – Bläserklasse bekam Applaus.
- Fünf Klassen präsentierten im Viertelstundentakt Akrobatik, Theater, Sketche, Tanz und französische Lieder.
- Eltern grillten und verkauften Kuchen, während Lehrer für Gespräche bereitstanden.
- Trotz Hitze fand das Fest statt; Erlös geht an den Elternbeirat, „abgespeckte Version“ im nächsten Jahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Schule ist mehr…“ – zur Eröffnung des Sommerfests an der Grundschule Egringen sangen die Kinder voller Freude. Vor dem Haupteingang waren Spiele vorbereitet worden. Der Hit war jedoch eine lange Wasserrutsche, auf der den ganzen Tag reger Betrieb herrschte. Auch die Bläserklasse hatte ihren großen Auftritt, für den es ebenfalls viel Applaus gab.
Jede der fünf Klassen stellte in ihren Klassenzimmern ein Projekt vor. Akrobatik mit der zweiten Klasse, Stand-up-Theater mit der ersten Klasse, Sketche mit der dritten Klasse, Tanz mit der Klasse 4b oder französische Lieder mit der Klasse 4a wurden da geboten. Im Viertelstunden-Takt konnten die Gäste von Zimmer zu Zimmer ziehen, um sich das Erlernte anzusehen.
Während einige Eltern im Schichtdienst Würste brieten, Getränke oder Kaffee und Kuchen verkauften, war das Lehrpersonal allgegenwärtig. Fragen stellen, das Gespräch suchen: Die Eltern hatten Gelegenheit, einmal fernab vom schulischen Alltag die Lehrer und andere Eltern kennenzulernen.
Schon vor Monaten sei mit den ersten Vorbereitungen begonnen worden, erklärte Schulleiterin Stefanie Kapfer. Die zehn Lehrkräfte und die 107 Kinder hätten sich ganz besonders auf dieses Sommerfest vorbereitet. Für das alle zwei Jahre stattfindende Fest wurde eifrig geprobt und auswendig gelernt.
Pavillon schützt vor der Sonne
„Wir haben überlegt, ob wir die Veranstaltung wegen der Hitze absagen sollten“ – aber die Freude der Kinder und der bisher betriebene Aufwand hätten es gerechtfertigt, das Fest stattfinden zu lassen. Ein Pavillon wurden aufgestellt, sodass die Gäste im Schatten sitzen konnten. „Für die Kinder ist dieses Fest wichtig“, sagte die Schulleiterin. Zudem biete der schöne private Rahmen Gelegenheit zum Austausch und Kennenlernen.
Der Erlös der Veranstaltung werde dem „sehr aktiven“ Elternbeirat übergeben. Mit diesem Geld wurden bisher beispielsweise die Vorstellung eines Kindertheaters finanziert, die Chrättimänner am Nikolaustag gekauft, und die Fasnachtsaktion profitierte ebenfalls davon.
„Abgespeckte Version“ im kommenden Jahr
Im kommenden Jahr soll „eine abgespeckte Version“ des Sommerfests stattfinden. Nach einer Projektwoche hätten die Kinder an einem Abend Gelegenheit, ihre Projekte den Eltern vorzustellen.
Und gibt es einen Wunsch für die Zukunft der Grundschule? „Ja“, sagte Kapfer. Es wäre schön, wenn der Pausenhof kindgerechter ausgestattet werden könnte. Ein Klettergerüst oder eine Schaukel, irgendwelche Geräte, um die Kinder in der Bewegung zu unterstützen, das wäre schön, stellte die Schulleiterin fest.
