RhineCleanUp
: Einkaufswagen und Stühle aus dem Rhein gefischt

Die Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft beteiligte sich am Samstag am bundesweiten RhineCleanUp-Day. Neben allerlei Müll wurde auch eine Flaschenpost gefunden.
Von
Alexander Anlicker
Neuenburg am Rhein
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Die DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg beteiligte sich mit 22 Ehrenamtlichen am RhineCleanUp.

Die DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg beteiligte sich mit 22 Ehrenamtlichen am RhineCleanUp.

Alexander Anlicker
  • Die DLRG Müllheim-Neuenburg sammelte beim RhineCleanUp am Rheinufer Müll.
  • 22 Ehrenamtliche befreiten die Strecke zwischen Steinenstadt und Grißheim.
  • Gefunden wurden ein Einkaufswagen, Stühle, ein Backblech, ein Beil und Kleidung.
  • Eine Flaschenpost der „Pink Flamingo Crew“ sorgte zum Schluss für Spannung.
  • Die Gruppe betont: Immer mehr Plastikmüll gelangt über Flüsse in die Meere.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bereits zum dritten Mal waren die Lebensretter aus dem Markgräflerland beim RhineCleanUp mit dabei. Insgesamt 22 Ehrenamtliche – Jugendliche und Einsatzkräfte – waren mit mehreren Gruppen am Rheinufer zwischen Steinenstadt und Grißheim unterwegs, um das Rheinufer von Müll zu befreien.

Mit Greifzangen und Müllsäcken waren die freiwilligen Helfer am Rheinufer unterwegs.

Mit Greifzangen und Müllsäcken waren die freiwilligen Helfer am Rheinufer unterwegs.

DLRG Müllheim-Neuenburg

Entlang der rund 14 Kilometer langen Strecke wurde ein ganzer Anhänger voll mit Müll gesammelt.

Ein ganzer Anhänger voller Müll

„Obwohl wir bereits im vergangenen Jahr an der Aktion teilgenommen haben, konnten wir auch dieses Mal wieder viel bergen“, erklärt der Leiter Einsatz der Ortsgruppe, Tobias Haug. Im Wasser beziehungsweise am Ufer wurden ein Einkaufswagen, Stühle, ein Backblech, ein Beil und  Schuhe sowie Kleidungsstücke gefunden.

Unter anderem wurden Stühle und ein Einkaufswagen aus dem Rhein gefischt.

Unter anderem wurden Stühle und ein Einkaufswagen aus dem Rhein gefischt.

DLRG Müllheim-Neuenburg

Hinzu kamen viele Flaschen, sowohl aus Glas als auch aus Kunststoff.

Flaschenpost vom Junggesellinnenabschied

Besonderes Glanzlicht war in diesem Jahr eine gefundene Flaschenpost. Die Spannung war groß, als diese am Ende der Aktion gemeinsam geöffnet wurde. Absender war die „Pink Flamingo Crew“, die wohl auf dem Rhein Christines Junggesellinnenabschied gefeiert hat. Diese  darf sich gerne per Direktnachricht über den Instagram-Kanal der Ortsgruppe dlrg_muellheim_neuenburg melden.

Immer mehr Plastikmüll landet im Meer

Bis zum Jahr 2050 wird in den Weltmeeren die Masse des Plastikmülls größer sein als der Fischbestand. Jährlich kommen nach aktuellen Berechnungen zirka 8 Millionen Tonnen hinzu, seriöse Forscher sprechen sogar schon von 13 Millionen Tonnen, heißt es auf der Internetseite www.rhinecleanup.org. Das sei ein ernstzunehmendes Problem, das sowohl gesundheitsschädigende Auswirkungen auf die Meeresbewohner als auch auf uns Menschen haben werde, heißt es weiter.

Die Ausbeute der Müllsammelaktion am Rhein füllte einen ganzen Anhänger

Die Ausbeute der Müllsammelaktion am Rhein füllte einen ganzen Anhänger

DLRG Müllheim-Neuenburg

Etwa 70 Prozent des Plastikmülls gelangt über die Flüsse in die Meere.

Am immer am zweiten Samstag im September stattfindenden RhineCleanUp-Day beteiligen sich mittlerweile 40.000 bis 50.000 freiwillige Helfer.

Ohne Hallenbad geht es nicht!

Das Neuenburger Hallenbad kann bekanntlich aus statischen Gründen nach den Sommerferien nicht wieder öffnen. Am Montag, 28. September, soll der Neuenburger Gemeinderat über die Baumaßnahme entscheiden, damit das Bad möglichst bald wieder öffnen kann. Gleichwohl ist die Zukunft des 51 Jahre alten Hallenbads, das Heimstätte für den Schwimmunterricht von Schulen aus der ganzen Region, aber auch von Vereinen ist, noch offen.

Die DLRG-Ortsgruppe Müllheim-Neuenburg, die Schwimmgemeinschaft Badenweiler-Neuenburg sowie weitere Schwimmbadnutzer wollen daher am 28. September ab 18 Uhr vor dem Neuenburger Rathaus Präsenz zeigen, um auf die Wichtigkeit des Hallenbads für die Region hinzuweisen.