Neues Angebot: Schliengener Kita-Kinder freuen sich über neuen Barfußpfad

Balancieren und laufen auf verschiedenen Untergründen verbessern Koordination und Gleichgewicht.
Claudia Bötsch- In der Kita „Sonnenschein“ in Schliengen wurde ein neuer Barfußpfad eröffnet.
- Das rund 3000-Euro-Projekt wurde durch Spenden von Firmen, Vereinen und Einzelnen finanziert.
- 121 Kindergarten- und 20 Krippenkinder nutzen das Angebot – es fördert Wahrnehmung und Gleichgewicht.
- Erzieher initiierten und bauten mit, ein Vater erstellte das Fundament; Kinder halfen teilweise mit.
- Der Pfad enthält Naturmaterialien und variable Felder, ergänzt um Holzsitzbänke und Palmen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Raus aus den Socken, rein ins Vergnügen: Mit einer bunten Feier hat die Schliengener Kita „Sonnenschein“ ihren Barfußpfad eingeweiht. Vom neuen Angebot im Außengelände der Kita profitieren 121 Kindergarten- und 20 Krippenkinder.
Ein Barfußpfad fördert bei Kindern spielerisch die taktile Wahrnehmung, stärkt die Fußmuskulatur und schult den Gleichgewichtssinn. Und vor allem macht er den Kleinen auch großen Spaß. Das wurde bei der Eröffnung deutlich, als zahlreiche Kita-Kinder freudig und jauchzend den Erlebnispfad stürmten.
Ohne Spenden nicht möglich
„Einfach traumhaft“, freute sich Kita-Leiterin Marlies Meier-Kumlin über das gelungene Ergebnis. Der Barfußpfad, der insgesamt rund 3000 Euro kostete, wäre ohne Spenden niemals möglich gewesen, hielt sie fest. Örtliche Unternehmen, Vereine und Einzelspender hatten das Projekt unterstützt.
Außengelände aufgewertet
„Aus einer tristen Ecke wurde ein extremer Mehrwert geschaffen“, meinte Mareike Sommerhalter, Vorsitzende des Kita-Fördervereins, bei der Eröffnungsfeier. Ihr Dank galt allen Beteiligten und Spendern.

Mit dem Barfußpfad wurde ein zusätzliches Angebot für die 121 Kindergarten- und 20 Krippenkinder geschaffen.
Mareike SommerhalterDas Projekt Barfußpfad angestoßen und umgesetzt hatten die beiden Erzieher Benjamin Baumert und Miriam Nunninger. Tatkräftig unterstützt wurden sie von einem Vater. Veton Osmanaj sorgte für das Fundament des Barfußpfads. Er hatte die einzelnen Felder ausgeschachtet, verdichtet und betoniert.
Stabile Materialien, die Kita-Alltag gerecht werden
Der Barfußpfad wurde mit diversen Naturmaterialien versehen: verschiedenen Steinen, Sand, Rindenmulch und Holz. Außerdem gibt es Felder, die variabel befüllt werden können, etwa mit Kastanien oder Wolle. Kombiniert wurde der Barfußpfad mit Holzsitzbänken auf Gabionen sowie Palmen.
Bei dem Bau habe man insgesamt auf „stabile Materialien gesetzt, die dem Kita-Alltag standhalten“, sagt Sommerhalter.
Kinder in den Bau involviert
„Toll“ fand die Vorsitzende des Fördervereins, dass bei dem Projekt auch die Kinder involviert wurden und bei einzelnen Arbeiten mithelfen durften.