Mehr Verkehr im Rebberg in Weil am Rhein: Winzer beginnen mit der Weinlese

Die Weinlese in Weil am Rhein beginnt aufgrund der warmen und trockenen Witterung früher als in vielen vergangenen Jahren. Die hiesigen Winzer bitten um Rücksichtnahme.
Stadtverwaltung/Bähr- In Weil am Rhein startet die Weinlese durch warme, trockene Witterung früher.
- Öffentliche Wege an den Weinbergen bleiben zugänglich, Rebflächen dürfen nicht betreten werden.
- Rebhüter kontrollieren und vertreiben Vögel mit Schreckschüssen – Tiere können erschrecken.
- Bitte kein Grünschnitt nahe der Reben verbrennen: Rauch beeinträchtigt Trauben und erhöht Brandgefahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die diesjährige Weinlese beginnt aufgrund der warmen und trockenen Witterung früher als in vielen vergangenen Jahren. Die Trauben haben sich rasch entwickelt und bereits früh einen hohen Reifegrad erreicht. Die hiesigen Winzer sind auch wieder auf die Rücksichtnahme und Unterstützung der Bevölkerung angewiesen.
Öffentliche Wege bleiben offen
Während der Traubenreife bleiben die öffentlichen Wege entlang der Weinberge auf Weiler Gemarkung weiterhin frei zugänglich, heißt es in einer Mitteilung. Spaziergänger werden jedoch gebeten, zu beachten, dass das Betreten der Rebgrundstücke nicht gestattet ist. Die Rebhüter überwachen die Einhaltung dieser Regelung und sind berechtigt, unbefugte Personen aus den Reben zu verweisen.
Schreckschüsse im Rebberg
Darüber hinaus haben die Rebhüter den Auftrag, Vögel mithilfe von Schreckschussmunition von den Weintrauben fernzuhalten. Insbesondere Stare können in großen Schwärmen auftreten und sich über die reifen Trauben hermachen. Tierhalter sollten daher berücksichtigen, dass Hunde beim Spaziergang oder Pferde bei einem Ausritt durch die plötzlichen Warnschüsse erschreckt werden können.
Die Vertreter des Weinbaus bitten die Bevölkerung außerdem darum, in den letzten Wochen der Traubenreife sowie bis zum Abschluss der Weinlese auf das Verbrennen von Grünschnitt in der Nähe der Weinberge zu verzichten.
Der Hintergrund: Zieht Rauch durch die Weinberge, können die Trauben unangenehm riechende Moleküle aufnehmen. Besonders kurz vor der Weinlese sind die reifen Trauben dafür anfällig. Ein Verzicht auf das Verbrennen von Grünschnitt in Rebennähe trägt daher dazu bei, die Qualität der Trauben und des späteren Weins zu schützen. Zudem ist die Brandgefahr weiterhin hoch, auch wenn es kurzzeitig geregnet hat.
