Maulburg: Strategien für weniger Lärm verfolgen

Auch ein Bereich der Bundesstraße 317 muss im Zuge der Fortschreibung des Lärmaktionsplans der Gemeinde Maulburg kartiert werden.
Kristoff MellerDer Gemeinderat Maulburg hat den Auftrag für die Erstellung des Aktionsplans für Mobilität, Klima- und Lärmschutz an die Firma Rapp vergeben. Das Regierungspräsidium (RP) Freiburg bezuschusst den Plan mit fast 50 000 Euro.
Förderzusage erteilt
Im Juni hat das Regierungspräsidium Freiburg die Förderzusage für die Erstellung eines Aktionsplans für Mobilität, Klima- und Lärmschutz (AMKL) in der Gemeinde Maulburg erteilt. Die genehmigte Fördersumme beträgt 49 582 Euro.
Neue Grundlage
„Dieses Planungsinstrument vereint die Themenbereiche Mobilität, Klimaschutz und Lärmminderung in einem strategischen Gesamtkonzept. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und Maßnahmen effektiv aufeinander abzustimmen“, heißt es in der Verwaltungsvorlage für den Gemeinderat. Die Verwaltung ist in diesem Jahr dazu verpflichtet, ihren Lärmaktionsplan (LAP) fortzuschreiben, weil es die neue Berechnungsmethode RLS-19 gibt und weil die B 317 innerhalb der Gemarkung kartiert werden muss. Der AMKL ist eine Erweiterung des LAPs.
Der Gemeinderat hat daher einstimmig beschlossen, den Auftrag zur Erstellung des AMKL an die Firma Rapp AG zu vergeben.
Ja zu Mehrausgaben
Das Angebot von Rapp vom März 2025 liegt bei 76 281 Euro. Zieht man davon die 65-prozentige Förderung ab, verbleiben für Maulburg Kosten in Höhe von 26 700 Euro. 3000 Euro sind für die Fortschreibung des Lärmaktionsplans im Haushalt 2025 eingestellt worden. Der Gemeinderat musste daher auch eine Entscheidung über die überplanmäßigen Ausgaben von 23 700 Euro treffen. Er stimmte ihnen zu. Die Mehrausgaben können über die 50 000 Euro, die im Haushalt für das Gemeindeentwicklungskonzept vorgesehen sind, gedeckt werden.