Marihuana in Weil am Rhein
: Gleich zwei Drogenfunde bei Grenzkontrollen

Bei einer Kontrolle wurden in einem Auto 1,5 Kilogramm Marihuana gefunden. Bei der Durchsuchung zu Hause wurden weitere 500 Gramm entdeckt.
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red/pm
Weil am Rhein
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Kinderzeitung, Kinderreporter zu Besuch beim Zoll am Flughafen Stuttgart

Der Zoll stellte zwei Kilogramm Marihuana sicher (Symbolfoto).

Markus Brändli
  • Zoll fand bei Kontrolle in Weil am Rhein-Ost 1,5 Kilogramm Marihuana im Auto.
  • Anlass war Marihuanageruch durch das geöffnete Fenster, die Kontrolle wurde vertieft.
  • Ein Insasse bekannte sich zum Fund, er wurde vorläufig festgenommen und belehrt.
  • Hausdurchsuchung bei ihm blieb ohne Ergebnis – beim Mitreisenden wurden Drogen entdeckt.
  • Dort lagen 500 Gramm Marihuana, 27 Gramm Psilocybin-Pilze und Dealerutensilien.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Zoll entdeckt Betäubungsmittel bei einer Grenzkontrolle und führte aus diesem Grund anschließend eine Hausdurchsuchung durch. Dabei wurden sie erneut fündig.

Geruch von Marihuana

Eine Kontrollstreife des Hauptzollamts Lörrach hielt am 17. Juli, am Grenzübergang Weil am Rhein-Ost ein mit drei Männern besetztes Fahrzeug mit Lörracher Kennzeichen an. Durch das geöffnete Fenster meinte die an das Fahrzeug getretene Zöllnerin, einen Geruch nach Marihuana wahrzunehmen, und entschloss sich deshalb mit ihrem Kontrollpartner zu einer intensiveren Überprüfung des Fahrzeuginnenraums, heißt es in einer Mitteilung.

Fund im Fahrzeug

In einer Tasche im Fußraum fanden die beiden schließlich getrocknete Blüten, mutmaßlich Marihuana. Die Tasche war zwar einem der Fahrzeuginsassen zuzuordnen, einer der beiden anderen gab jedoch an, das Marihuana gehöre ihm. Er wurde deshalb wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen Einfuhrbestimmungen vorläufig festgenommen und über seine Rechte belehrt.

Marihuana und Pilze

Eine anschließend mit richterlichem Beschluss bei dem Tatverdächtigen durchgeführte Hausdurchsuchung, auch mit Unterstützung eines Zollhundes, verlief negativ. In der Wohnung des ebenfalls verdächtigen Reisegefährten wurden jedoch nochmals 500 Gramm Marihuana, 27 Gramm Psylocibin-Pilze, welche auf das zentrale Nervensystem wirken, sowie typische Dealerutensilien aufgefunden.

Auch gegen ihn wurde deshalb ein Verfahren eingeleitet. Nach Fertigung der Anzeigen konnten beide Tatverdächtigen ihren Heimweg antreten und müssen sich nun unabhängig voneinander in einem Strafverfahren verantworten.