Mann wurde wiederbelebt
: Medizinischer Notfall im Freibad Kandern

Nach einem Badeunfall im Freibad Kandern ist ein Mann vor Ort erfolgreich reanimiert worden. Mehrere Badegäste, die Schwimmmeisterin und der Rettungsdienst retteten ihm das Leben.
Von
Jan Boller
Kandern
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Freibad

Im Freibad Kandern ist am Mittwoch ein Mann verunglückt.

Alexandra Günzschel
  • Im Freibad Kandern wurde am Mittwoch ein Mann nach Badeunfall erfolgreich reanimiert.
  • Badegäste und die Schwimmmeisterin zogen ihn aus dem Wasser und starteten die Wiederbelebung.
  • Rettungskräfte brachten ihn ins Krankenhaus, er ist weiter in ärztlicher Betreuung.
  • Donnerstag und Freitag öffnet das Bad erst ab 14 Uhr – Begründung: Personalmangel.
  • DLRG war mit vier Kräften vor Ort und warnt vor stillem Ertrinken und Kälteschock-Risiken.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Glück im Unglück hatte ein Mann, der am gestrigen Mittwoch nach einem Badeunfall vor Ort wiederbelebt wurde. Offenbar hatte der Mann nicht um Hilfe gerufen, laut einer Facebook-Nachricht war er „auf den Beckenboden gesunken“.

Der Mann wurde von mehreren Badegästen gemeinsam aus dem Wasser gezogen; die anwesende Schwimmmeisterin begann sofort mit der Reanimation. Schließlich wurde der Mann von den Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, er befindet sich noch in ärztlicher Betreuung, wie Kanderns Bürgermeisterin Simone Penner auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte.

Unabhängig von dem Vorfall ist das Freibad am heutigen Donnerstag sowie am Freitag erst ab 14 Uhr geöffnet. Grund ist ein Personalmangel. Gerade in Bezug auf den gestrigen Vorfall sei eine Öffnung mit unzureichendem Personal verantwortungslos, sagte Penner. „Die Hitzewelle stellt uns alle vor große Herausforderungen, unserem Personal muss es möglich sein, dem gesamten Schwimmbad volle Aufmerksamkeit zu schenken.“

Die Bürgermeisterin hob außerdem die große ehrenamtliche Leistung der DLRG hervor, die am Mittwoch mit vier Einsatzkräften vor Ort war.

Stilles Ertrinken

Das sogenannte „stille Ertrinken“ bezeichnet einen lautlosen, kräftezehrenden Vorgang direkt im Wasser. Die DLRG warnt eindringlich davor, dass Ertrinken meist entgegen landläufiger Filme völlig lautlos, ohne Hilferufe oder wildes Winken geschieht. Ebenfalls gerade momentan ein große Gefahr: Der plötzliche Temperaturunterschied zwischen Körper und Wasser kann zu Herzrhythmusstörungen, Ohnmacht oder Herzstillstand führen.