Kultur aus Weil am Rhein: „Bond’s Bigband“ zu Gast bei den „Musikalischi Summersprosse“ in Basel

Die Weiler „Bond’s Bigband“ spielte gute zwei Stunden im Basler Kannenfeldpark.
Sabrina Schwartzkopff- Weiler Jugendband „Bond’s Bigband“ spielte im Basler Kannenfeldpark ein über 2-stündiges Konzert.
- Rahmen war „Musikalischi Summersprosse 2026“ vor weit über 500 Zuhörern unter freiem Himmel.
- Programm umfasste Klassiker bis Coldplays „Viva la Vida“ in Bigband-Fassung – inklusive „St. Thomas“.
- Jugendliche zwischen 12 und 20 überzeugten mit Routine und Soli, Publikum spendete großen Applaus.
- Zugabe um 21.30 Uhr: „The Bare Necessities“. Weitere Auftritte folgen im nächsten Schuljahr.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Konzertreihe hat bereits zum 15. Mal stattgefunden. Bands, Chöre und Orchester bieten vielfältige Musikstile an in der Naturarena des Kannenfeldparks unter freiem Himmel. Dank der großzügigen Unterstützung von einigen Sponsoren, als auch von Petrus als „Wettermacher“, der für angenehm warme und trockene Verhältnisse sorgte, wurde auch dieses Konzert ein gelungenes Event in sommerlicher Atmosphäre.
Es war nicht der erste Auftritt der „Bond’s Bigband“ in Basel, so war die Band 2025 auch schon an der Schifflände zur Bundesfeier zu hören. Doch der Auftritt im Kannenfeldpark gehörte sicher zu den großen Höhepunkten der Band dieses Jahr. Auch wenn die „Bonds“ bis zu 35 Auftritte pro Schuljahr bestreiten, so ist ein Open-Air-Konzert vor einer so großen Zuhörerschaft ein ganz besonderes Ereignis.
Die „Bond’s Bigband“ – bestehend aus Jugendlichen im Alter von 12 bis 20 Jahren unter der Leitung von Christian Leitherer – spielte über zwei Stunden lang ein reichhaltiges Programm mit Titeln von Charlie Parker über Earth, Wind and Fire und Kansas bis zu aktuelleren Titeln wie Viva la Vida von Coldplay in Bigband-Fassung, wie es Ulla Letinois in ihrer Mitteilung formuliert.
Für die treue Fangemeinde, also die Zuhörer, die der Bigband zu vielen Auftritten treu folgen und vielleicht meinen, das gesamte Repertoire so langsam gut zu kennen, waren ein paar feine Leckerbissen dabei, wie „St. Thomas“, welches die Bigband in den letzten Jahren nicht oft gespielt hat.
Junge Musiker haben mittlerweile Routine
Trotz des reichhaltigen Repertoires und der langen Konzertdauer ließ die Qualität der Darbietung nicht nach. Man merkt den jungen Musikern an, dass sie durch intensive Probenarbeit und die vielen Auftritte pro Jahr sich eine Routine angewöhnt haben. Auch die Soloparts, die immer wieder einzelne Schüler und Schülerinnen übernahmen, wurden mit einer bestechenden Versiertheit dargeboten und anschließend jeweils mit tosendem Beifall belohnt.
Nach zwei Stunden Konzert folgt die Zugabe
Man hätte meinen können, dass die jungen Musiker nach zwei vollen Stunden des Musizierens vielleicht Anzeichen von Erschöpfung oder Müdigkeit zeigen würden, aber auch die Zugabe, einer Interpretation von „The Bare Necessities“ aus dem „Dschungelbuch“ bewies das genaue Gegenteil – die Jugendlichen waren auch um 21.30 Uhr noch mit einem unerschöpflichen Elan dabei.
Wer das „Bond’s Bigband“-Konzert im Kannenfeldpark verpasst hat oder wer sich auch jetzt schon wieder nach einem nächsten Konzert mit absoluter „Gute-Laune-Garantie“ sehnt, wird im nächsten Schuljahr wieder zahlreiche Gelegenheiten bekommen, spätestens am 18. Dezember im Reforum in Binzen.
