Kontrolliert in Weil am Rhein: Mann seit Jahren per Haftbefehl gesucht – Ehefrau zahlt Geldstrafe

Die Bundespolizei konnte einen Gesuchten am Grenzübergang festhalten (Symbolfoto).
Sven Hoppe/dpa- Bundespolizei stoppte an der Palmrainbrücke einen als Beifahrer reisenden 28-Jährigen.
- Die Abfrage ergab einen Haftbefehl, ausgestellt wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis.
- Er war zu 1779 Euro verurteilt und hatte weder gezahlt noch die Ersatzfreiheitsstrafe angetreten.
- Am Automaten hob er nur einen Teil ab – seine Ehefrau brachte 1000 Euro.
- Damit verhinderte sie die Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Da ein seit zwei Jahren mit Haftbefehl gesuchter 28-Jähriger die Geldstrafe nicht komplett bezahlen konnte, sprang seine Ehefrau mit 1000 Euro ein und konnte so eine Einlieferung in eine Justizvollzugsanstalt verhindern, heißt es in einer Mitteilung.
Am Montagvormittag kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei am Grenzübergang an der Palmrainbrücke einen Mann, der als Beifahrer unterwegs war. Die Überprüfung ergab, dass dieser zur Festnahme ausgeschrieben war.
Ohne Fahrerlaubnis gefahren
Wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis war der französische Staatsangehörige zu einer Geldstrafe von 1779 Euro verurteilt worden. Der in Frankreich wohnhafte Mann zahlte weder die Strafe, noch trat er die Ersatzfreiheitsstrafe an, weswegen die Justizbehörde Haftbefehl erließ.
Einige Tage Gefängnis gespart
Da der Gesuchte an einem Bankautomaten nur einen Teil der geforderten Gerichtsschulden abheben konnte, verständigte er seine Ehefrau. Diese brachte den Rest vorbei und ersparte ihrem Ehemann eine mehrtägige Ersatzfreiheitsstrafe.
