Kontrolle in Neuenburg: Beifahrer bezahlt Geldstrafe – Gesuchter entgeht Haft

Die Bundespolizei hat einen gesuchten Mann an der Neuenburger Grenze kontrolliert (Symbolfoto).
Katharina Kausche/dpa- Bundespolizei stoppte an der Neuenburger Grenze einen per Haftbefehl gesuchten 54-Jährigen.
- Der Pole war wegen Urkundenfälschung vor zwei Jahren zu 2400 Euro Geldstrafe verurteilt.
- Er hatte weder bezahlt noch die Ersatzfreiheitsstrafe angetreten, daher lag Haftbefehl vor.
- Da er die Summe nicht aufbringen konnte, zahlte sein Beifahrer und bewahrte ihn vor Haft.
- Der Mann durfte danach weiterreisen – die Kontrolle erfolgte am Donnerstagmorgen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Da ein mit Haftbefehl gesuchter 54-Jähriger nicht genügend Geld dabei hatte, um die Geldstrafe zu bezahlen, ist sein Beifahrer eingesprungen.
Eine Streife der Bundespolizei kontrollierte am Donnerstagmorgen den polnischen Staatsangehörigen am Autobahngrenzübergang in Neuenburg. Die Kontrolle des Mannes ergab eine Ausschreibung zur Festnahme, heißt es im Polizeibericht.
Verurteilung wegen Urkundenfälschung
Wegen Urkundenfälschung war der Mann vor zwei Jahren zu einer Geldstrafe von 2400 Euro verurteilt worden. Der Gesuchte zahlte weder die Strafe, noch trat er die Ersatzfreiheitsstrafe an, weswegen die Staatsanwaltschaft vor kurzem Haftbefehl erließ.
Da der Mann die erforderliche Geldsumme nicht aufbringen konnte, kam ihm sein Beifahrer zu Hilfe und zahlte die Summe. So ersparte sich der Gesuchte eine mehrwöchige Ersatzfreiheitsstrafe und durfte seine Reise fortsetzen.