Kontrolle bei Neuenburg: Mit gefälschtem Reisepass ausgewiesen

Ein Mann wurde wegen Urkundenfälschung verurteilt (Symbolfoto).
Arne Dedert/dpa- Bei Neuenburg wies sich ein 57-Jähriger mit gefälschtem Pass und Führerschein aus.
- Die Polizei kontrollierte ihn auf der A5, die Dokumente zeigten Fälschungsmerkmale.
- Der Reisepass war im SIS als gestohlen ausgeschrieben – europaweite Fahndung.
- Ermittlungen ergaben: Der Mann ist Italiener, gegen ihn lag eine Aufenthaltssuche vor.
- Im beschleunigten Verfahren erhielt er eine Geldstrafe von 1250 Euro.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein 57-Jähriger hat sich bei Neuenburg gegenüber der Bundespolizei mit gefälschten Dokumenten ausgewiesen. Bereits einen Tag nach der Tat konnte er im beschleunigten Verfahren zu einer Geldstrafe verurteilt werden.
Am Dienstagmittag kontrollierten Einsatzkräfte den Mann in seinem Fahrzeug auf der A5 auf Höhe Neuenburg. Um sich auszuweisen, legte er einen griechischen Reisepass sowie eine griechische
Fahrerlaubnis vor, teilt die Polizei mit.
Bei der Überprüfung der Dokumente stellten die Einsatzkräfte Fälschungsmerkmale fest. Zudem ergab eine Überprüfung, dass der Reisepass im Schengener Informationssystem (SIS) als gestohlen europaweit ausgeschrieben war.
Ermittlungen ergaben, dass es sich bei der Person um einen italienischen Staatsangehörigen handelt, gegen den eine Fahndungsausschreibung durch die italienischen Behörden zur Aufenthaltsermittlung bestand.
Zu Geldstrafe verurteilt
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Freiburg gab es beim zuständigen Amtsgericht ein beschleunigtes Verfahren, heißt es. Das Amtsgericht verurteilte den italienischen Staatsangehörigen am Mittwoch wegen Urkundenfälschung zu einer Geldstrafe in Höhe von 1250 Euro.