Klassikkonzert in Binzen: Liebesleid und Wintersturm

Laura Galstyan spielt am Sonntag in Binzen.
Maria Vartanova- Konzert in Binzen: Laura Galstyan spielt am Sonntag, 11. Oktober, um 11 Uhr im Rathaussaal.
- Programm: Scriabins Sonate Nr. 10 op. 70 und Schumanns Fantasiestücke op. 111.
- Danach Bach BWV 903 und Rachmaninow nach Kreisler: Liebesleid für Klavier.
- Nach der Pause Haydn Hob. XVI:44 und Chopins vier Mazurken op. 33.
- Finale: Chopins Etüde in a-Moll op. 25 Nr. 11 – die Pianistin betont die Kraft klassischer Musik.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Liebesleid und Wintersturm“ ist der Titel unter dem Laura Galstyan ihr Konzert am Sonntag, 11. Oktober, Beginn um 11 Uhr, im Rathaussaal in Binzen, gestellt hat.
Mit kraftvoller Leidenschaft
Dieses Programm beginnt mit einem Flirren: Skrjabins späte Klangwelt scheint weniger aus Melodien als aus Licht, Trillern und nervöser Energie gebaut. Von dort führt der Weg zu Schumanns Seelenzuständen – leidenschaftlich, träumerisch, kraftvoll. Bachs Chromatik wirkt erstaunlich modern: Aus einer beinahe improvisierten Fantasie wächst eine Fuge von großer Klarheit. Rachmaninow verwandelt Kreislers Wiener „Liebesleid“ in ein elegantes und hintersinnig virtuoses Klavierstück. Nach der Pause sorgt Haydn mit klarer Form und feinem Witz für frische Luft. Chopins Mazurken sind keine bloßen Tänze: In wenigen Takten wechseln Stolz, Erinnerung, Melancholie und plötzliches Aufleuchten. Am Ende erhebt sich der berühmte „Winterwind“ – ein Sturm über der Tastatur, dessen technische Brillanz nie Selbstzweck bleibt, sondern pure dramatische Bewegung wird.
Das Programm umfasst im Detail die Sonate Nr. 10, op. 70 von Alexander Scriabin (1872-1915), gefolgt von Robert Schumanns Fantasiestücke op. 111. Johann Sebastian Bach mit Chromatische Fantasie und Fuge in d-Moll, BWV 903 bekommen die Gäste als Nächstes zu Gehör, gefolgt von Sergej Rachmaninows Kreisler: Liebesleid für Klavier. Nach einer Pause folgen Joseph Haydns Sonata in g-Moll, Hob. XVI:44, I. Moderato, II. Allegretto, und Frédéric Chopins Vier Mazurken op. 33, 1. gis-Moll - Mesto, 2. C-Dur - Semplice, 3. D-Dur - Vivace, 4. h-Moll – Mesto. Den Abschluss bildet Frédéric Chopins Werk Etude in a-Moll op. 25 Nr. 11.
Glaube an klassische Musik
„Ich spiele für Weltklassik am Klavier, weil ich an die Kraft der klassischen Musik glaube – ihre Tiefe, ihre Zeitlosigkeit, ihre Fähigkeit, Menschen in ihren Bann zu ziehen, unabhängig von Alter und Herkunft. Ein einziger Ton kann manchmal mehr sagen als tausend Worte“, sagt die Pianistin. Laura Galstyan wurde 2003 in Armenien geboren. Nach dem Abschluss der spezialisierten Musikausbildung in Eriwan studiert sie zurzeit an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim in der Klasse von Prof. Wolfram Schmitt-Leonardy.