Herbstlauf in Hertingen: Zu Fuß, auf Rädern oder Hufen unterwegs

Thomas Gubisch aus Mappach absolvierte den Herbstlauf als Bester.
Ines Bode- In Hertingen fand der inklusive Herbstlauf von „Haus Engels“ durch die Reben statt.
- Thomas Gubisch war bester Läufer und schaffte drei Runden über insgesamt sechs Kilometer.
- Die Feuerwehr lief in voller Montur – Josefin Schlegel trainierte mit Atemschutz.
- Familien mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Ponys waren dabei, Finja Weger lief zwei Runden.
- Über 100 Anwesende feierten im Festzelt, Urkunden und Sachpreise wurden verteilt.
Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.
Die einen spazierten, andere joggten und wieder andere gaben alles, um neue Bestzeiten zu erlangen. Wie der Blitz sauste als Erste die neunjährige Finja Weger nach Runde eins durchs Ziel. Sie war bereits im Vorjahr dabei, und schaffte eine zweite Runde.
Der beste Läufer war Thomas Gubisch aus Mappach. Er absolvierte mit drei Runden sechs Kilometer. Er sei nebenberuflich mit der Materie vertraut und als familiärer Anhang einer Mitarbeiterin mit von der Partie, sagte er.
Generell ging es indes auch beim vierten Herbstlauf lässig zu. Stoppuhren und Läuferlisten suchte man vergeblich.
Zu jenen, die es ernst meinten, gehörte erneut die Feuerwehrabteilung um ihren Chef Max Fredrich. In voller Montur wurde Runde für Runde gelaufen. Und weil Michael Schmid, Hausmeister von Haus Engels, aus Istein stammt und Mitglied der dortigen Feuerwehr ist, fand sich wiederum eine Isteiner Abordnung ein.
Mit Atemschutz
Die Vernetzung zieht sich gar bis Heitersheim: So gönnte sich auch Feuerwehrfrau Josefin Schlegel eine Extraeinheit Training im Atemschutz. Nach ihren zwei Runden lag sie zwar langgestreckt am Boden, steckte jedoch die Ambitionen für 2027 fest: eine Runde mehr laufen und die Atmung flacher halten.
Mit dabei war weiter die Nachbarschaft: Unter anderem beteiligten sich Mütter mit Babytragen, und so gesehen war die jüngste Teilnehmerin zwei Monate alt. Größere Kinder, Pulks mit Kinderwagen und Herrenrunden nahmen sich der Aufgabe an, ebenso wie Rollstuhlfahrer.
Mitarbeiterin Lenonore schob Bewohnerin Heike in den „Gegenverkehr“. Vorbei am Löhle-Brunnen ging es in Richtung Abzweig Steinbruchweg. „Mol luege, wie weit wir kommen“, meinten die Damen. Die reguläre Strecke sei ihnen zu steil.
Ponys mit dabei
Nicht fehlen durfte Silvia Strütt aus Höllstein, Vorsitzende des Beirats. Eigentlich wollte sie nur gehen. Unterwegs habe sich die körperliche Bremse jedoch verabschiedet, und sie sei tatsächlich gelaufen, freute sie sich.
Unterwegs noch etwas zu erledigen hatten einige Vierbeiner. Am saftig-grünen Gras im Weinberg kam manch Pony nicht vorbei. Die Anwesenheit der Zotteltiere rief wie gewohnt Begeisterung hervor.
Die Abschlussdisziplin lautete: anstellen, warten, Wurst fassen. Der Grill lief auf Hochtouren, und das neue Festzelt im Hof füllte sich zusehends.
Daniel Stern von der Heimleitung schätzte: „Über 100 Anwesende werden es locker sein.“ Dank ging an das Orga-Duo um Kathrin Weger und Nicole Nösel – sie hatten auch dafür gesorgt, dass alle Urkunden und Sachpreise erhielten.
