Heimatverein Marzell: Große und kleine Besucher kamen auf ihre Kosten

Der Heimatverein Marzell hat das "Hüttli" mit viel Eigenleistung renoviert.
Rolf-Dieter Kanmacher- Dorf- und Brunnenhock in Marzell zog viele Besucher an, auch von außerhalb.
- Verlegung an den Eingang der Stockberghalle bewährte sich – Plätze füllten sich ab 19 Uhr.
- Musik durch die Kapelle „1 no“ und eine Hüpfburg sorgten für Unterhaltung.
- Am Sonntag kamen viele zum erweiterten Frühschoppen und Mittagessen.
- Verein ist mit der Resonanz zufrieden und nutzt Erlöse für Dorfverschönerung; „Hüttli“ wurde in Eigenleistung renoviert.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Veranstalter vom Heimatverein hatten gut daran getan, den Dorf- und Brunnenhock wie in den Vorjahren wieder wenige Meter vom 2015 eingeweihten Dorfbrunnen weg zum Eingangsbereich der Stockberghalle hin zu verlegen.
Gegen 19 Uhr füllten sich am Samstagabend die Sitzplätze zusehends auch mit Gästen von außerhalb, und die Helfer des Vereins hatten einiges zu tun, um dafür zu sorgen, dass Hunger und Durst der Besucher gestillt wurden.
Die Erwachsenen freuten sich besonders über die musikalische Bereicherung durch die Kapelle „1 no“. Diese von Stefan Heckel geleitete Formation setzt sich durchweg aus früheren und jetzigen Aktiven des Musikvereins „Edelweiß“ zusammen, auch der Vorsitzende Rolf Dreher gehört zu den Musikanten. Die Kinder freuten sich über eine Hüpfburg.
Zahlreiche Gäste kamen auch am Sonntagvormittag zum erweiterten Frühschoppen und nutzten die Gelegenheit zum Mittagessen.
Veranstalter sind mit der Resonanz zufrieden
Markus Graf, Vorsitzender des veranstaltenden Vereins, zog am Samstag kurz nach 22 Uhr ein überaus positives Fazit: Der Heimatverein sei mit der Resonanz durchaus zufrieden, dies auch angesichts der Konkurrenz durch andere Veranstaltungen.
Graf betonte zudem, dass der Heimatverein auf den Erlös aus Veranstaltungen angewiesen sei, um seine Bemühungen um die Dorfverschönerung fortsetzen zu können. Der Verein sei froh darüber, dass auch einige jüngere Mitstreiter Verantwortung übernommen hätten und engagiert mitarbeiteten.
„Hüttli“ in Eigenleistung renoviert
Dieses Jahr nutzten auch viele Besucher die Gelegenheit, das „Hüttli“ auf dem benachbarten Spielplatz zu besichtigen: Der Verein hat diesen Dorftreff dieses Jahr von der Gemeinde übernommen, grundlegend saniert und auch vergrößert. Für den Heimatverein gab es viel Lob und Anerkennung, hatten die aktiven Mitglieder doch beträchtliche Eigenleistungen erbracht und der Verein annähernd 10.000 Euro für die Renovierung aufgewendet.
Aktuell ist angesichts tropischer Temperaturen auch das von Mitglied Hans Schaller betreute Kneipp-Wassertretbecken sehr gefragt.
