Geschnappt in Weil am Rhein: Falsche Ausweise im Gepäck

Ein Beamter der Bundespolizei steht im Eingangsbereich einer aus Basel kommende Straßenbahn. Die Bundespolizei kontrolliert Reisende (Symbolfoto).
dpa- Bundespolizei kontrollierte in Friedlingen eine grenzüberschreitende Straßenbahn.
- Ein 26-jähriger Afghane hatte keine Dokumente und wollte nach Frankfurt am Main reisen.
- Im Gepäck lagen Ausdrucke eines afghanischen Polizeiausweises mit Fälschungsmerkmalen.
- Die Papiere sollten im Asylverfahren vorgelegt werden – die Polizei stellte sie sicher.
- Ermittlungen wegen Urkundenfälschung wurden eingeleitet, die Ausländerbehörde erhielt die Infos.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bei einer Kontrolle fiel ein 26-Jähriger mit mutmaßlich gefälschten Dokumenten auf. Gegen ihn wird nun wegen Urkundenfälschung ermittelt.
Kontrolle in der Straßenbahn
Am Samstagmorgen kontrollierten Kräfte der Bundespolizei den afghanischen Staatsangehörigen in einer grenzüberschreitenden Straßenbahn in Friedlingen. Er konnte keine Dokumente vorlegen und gab an, in Richtung Frankfurt am Main reisen zu wollen, da er dort einen festen Wohnsitz
habe.
Gefälschter Polizeiausweis
Die Abfrage seiner Personalien ergab, dass er im Besitz einer deutschen Aufenthaltsgestattung war, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei. Bei der Durchsuchung seines Gepäcks konnten ausgedruckte Bilder eines afghanischen Polizeiausweises aufgefunden werden, die Fälschungsmerkmale aufwiesen. Diese wollte er im Rahmen seines Asylverfahrens
den zuständigen Behörden vorlegen.
Dokumente sichergestellt
Im Anschluss erfolgte die Sicherstellung der vorgelegten Dokumente. Nach der Einleitung eines Strafverfahrens wegen Urkundenfälschung, erfolgte die Weiterleitung der Person an die zuständige Ausländerbehörde.