Geotop in Efringen-Kirchen: Jaspisbergwerk in Kleinkems wird für einen Tag zugänglich gemacht

Die Bergwacht sichert den Zugang zum Jaspisbergwerk in Kleinkems über eine Leiter ab.
Förderkreis des Museums- Kleinkems öffnet zum „Tag des Geotops“ das historische Jaspisbergwerk für Besucher.
- Termin am Sonntag, 20. September, von 14 bis 17 Uhr – Eintritt frei, keine Anmeldung.
- Experten erklären Urgeschichte und Abbau: Archäologe Thomas Hess und Geograf Wolfgang Fister.
- Vor Ort gibt es Vorführungen zur Bearbeitung von Feuerstein und Einblicke in die Geologie.
- Zugang per Leiter durch die Bergwacht Istein gesichert. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit nötig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Zum bundesweiten „Tag des Geotops“ laden der Förderkreis des Museums Efringen-Kirchen und die Bergwacht-Ortsgruppe Istein am Sonntag, 20. September zu einer besonderen Aktion ein. Zwischen 14 und 17 Uhr wird das sonst verschlossene, historische Jaspisbergwerk in Kleinkems für Besucher geöffnet, kombiniert mit fachkundigen Einblicken in die Urgeschichte der Region.
Eines der ältesten Bergwerke Deutschlands Das Kulturdenkmal gilt als eines der ältesten Bergwerke Deutschlands. Vor rund 6000 Jahren haben an dieser Stelle steinzeitliche Bergleute mit einfachen Mitteln den begehrten „Markgräfler Jaspis“ – geologisch ein hochwertiger Feuerstein – aus dem harten Kalkstein herausgearbeitet.
Für die Veranstaltung konnten zwei hochkarätige Experten gewonnen werden, die den Besuchern die Grundlagen des Abbaus und der Geologie näherbringen, wie der Förderkreis des Museums in seiner Mitteilung schreibt. Thomas Hess ist Lehrbeauftragter für Archäologie an der Universität Tübingen. Er erläutert zum Tag des Geotops, wie die Menschen damals lebten und mit welchen Techniken sie den Jaspis abbauten.
Zudem gibt es vor Ort Vorführungen zur Bearbeitung des Feuersteins zu sehen. Wolfgang Fister ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Geografie an der Universität Basel und widmet sich an diesem Tag der Erdgeschichte der Region.
Er erklärt die Entstehung des massiven Kalksteins und wie sich die markanten Jaspisknollen über Jahrmillionen im Felsen formen konnten. Die Bergwacht-Ortsgruppe Istein sichert den Zugang zum Bergwerk über eine Leiter. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit sind erforderlich.
Die Zufahrt zum Veranstaltungsort erfolgt direkt über den Steinbruch Kleinkems über die Zufahrtsstraße „Im alten Zementwerk“. Vor Ort stehen ausreichend Parkmöglichkeiten zur Verfügung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich.
