Gemeinde Binzen entwickeln
: Mehrwert für Gemeinschaft durch Konzeptvergabe schaffen

Sarah Hagmann hat in Binzen das Baugebiet „Kandergrund“ besucht, in dem Grundstücke nach Invenstorenkonzepten vergeben werden. Gestiegene Baukosten bremsen aber die Nachfrage.
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red/pm
Binzen
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Zu Besuch im Baugebiet Kandergrund in Binzen (von links): Dominik Kiesewetter, Andreas Schneucker, Milo Kockelkorn, Theresia Lindner, Sarah Hagmann.

Zu Besuch im Baugebiet Kandergrund in Binzen (von links): Dominik Kiesewetter, Andreas Schneucker, Milo Kockelkorn, Theresia Lindner und Sarah Hagmann.

Büro Sarah Hagmann
  • Binzen vergibt Flächen im Baugebiet „Kandergrund“ nach Konzepten statt Höchstpreis.
  • Ziel ist zusätzlicher Mehrwert für Gemeinschaft und Umwelt – inklusiver Wohnraum und Ökologie.
  • Zwei Holzgebäude im ersten Bauabschnitt stehen bereits, weitere Etappen sind geplant.
  • Gestiegene Baukosten dämpfen Interesse, die Gemeinde hält am Verfahren fest.
  • Sarah Hagmann unterstützt weniger Bürokratie und einen neuen „BW-Standard“ zur Kostensenkung.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Die Lörracher Landtagsabgeordnete Sarah Hagmann hat kürzlich das Baugebiet Kandergrund in Binzen  besucht, um sich über alternative Entwicklungskonzepte von Bau- und Wohngebieten zu informieren. Im Gespräch mit Dominik Kiesewetter, dem Geschäftsführer des  Gemeindeverwaltungsverbandes Vorderes Kandertal, und Bürgermeister Andreas Schneucker wurde deutlich, dass es möglich ist, bei der Gemeindeentwicklung über den Wohnraum hinaus einen Mehrwert für die Gemeinschaft zu schaffen.

„Konzeptvergabe“ ist das Zauberwort, mit dem sich die Gemeinde Binzen Anfang der 2020er Jahre auf den Weg gemacht hat, um auf dem Baugebiet „Kandergrund“ mehr als nur neue Wohnungen für rund 300 Personen zu entwickeln. An der Stelle, an der sich früher der Sportplatz befand, soll in drei Etappen neben Wohnraum ebenso ein Mehrwert für die Gemeinschaft und für die Umwelt entstehen.

Denn der Gemeinderat entscheidet über die Vergabe einzelner Baufelder nicht anhand des Preises – dieser steht schon fest – sondern anhand eines von interessierten Investoren vorzulegenden Konzepts. Damit zählt nicht der höchste Preis, sondern der beste Beitrag für die Gemeinschaft – sei es durch inklusiven Wohnraum, eine möglichst ökologische Bauweise oder attraktive Angebote auf den gemeinschaftlich genutzten Flächen. Um Spekulationen zu bekämpfen, behält sich die Gemeinde ein Rückkaufrecht in 80 Jahren vor.

Die Idee lief gut: Nach Beginn der Planungen vor vier Jahren stehen im Hof 1, dem ersten Bauabschnitt, inzwischen zwei Gebäude, die sich durch ihre ökologische Holzbauweise auszeichnen. Aufgrund der Kostensteigerungen im Bau seien die Interessenten für die Flächen zwar zurückgegangen. Bürgermeister Andreas Schneucker betont aber, dass er diese Form der Vergabe auch heute noch umsetzen würde.

Sarah Hagmann sagt: „Bauen entscheidet darüber, wie wir leben: ob wir bezahlbar wohnen, gute Schulen haben und unsere Städte funktionieren. Ein wichtiger Faktor hierbei sind die Baukosten. Deshalb ist es gut, dass die Landesregierung mit dem Abbau von Bürokratie und Bauvorschriften sowie der Einführung eines neuen ‚BW-Standards‘ einen Beitrag  zu Senkung leisten möchte.