Freibad Kandern: Schwimmbadfreunde sammeln Spenden für das Bad

Den Schwimmbadfreunden, die sich regelmäßig treffen, liegt das Kanderner Freibad am Herzen (Dritte von rechts Elke Jamroz). Zu feiern gibt es auch manchmal etwas.
Gudrun Gehr- Schwimmbadfreunde sammeln Spenden für das Kanderner Freibad – Ziel sind Erhalt und Sanierung.
- Sprecherin ist die pensionierte Krankenschwester Elke Jamroz, Kontakte zur Stadt bestehen.
- Sanitärbereiche gelten als „in die Jahre gekommen“, ein Spendenkonto ist am Eingang ausgehängt.
- Gründung eines Fördervereins ist geplant, mehrere Personen wollen mitwirken.
- Lob für die Schwimmmeister Petra Sica und Hans-Dieter Bless; Gruppe trifft sich regelmäßig.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es sind in der Spitze bis zu 15 Personen aus drei Generationen, die sich seit Jahren oder Jahrzehnten im Kanderner Freibad treffen. Auch außerhalb der Saison werden die Kontakte gepflegt.
„Unsere Gruppe hat sich Maßnahmen überlegt, die zum Erhalt und zur Sanierung des Bads beitragen sollen“, berichtete die Sprecherin der Gruppe, die pensionierte Krankenschwester Elke Jamroz aus Kandern, im Gespräch mit unserer Zeitung. Teilweise seien die Sanitärräume „in die Jahre gekommen“ und seit Jahrzehnten unrenoviert.
Die Gruppe habe bei der Stadt Kandern vorgesprochen, die Förderung des Schwimmbads werde dort wohlwollend unterstützt. Und somit haben die Schwimmfreunde Spendensammlungen bei Badegästen sowie bei Geschäften und Firmen in der Stadt organisiert – und seien auf überraschend große Unterstützung gestoßen. Auch eine Sanitärfirma aus Kandern wurde bereits angesprochen, diese habe ebenfalls Unterstützung signalisiert.
Ein Aushang am Eingang des Freibads wurde angebracht, der auf die Idee und auf das bereitgestellte Spendenkonto verweist. „Am Ende der Saison werden wir bekannt geben, wie viele Spenden bereits gesammelt wurden“, kündigte Jamroz an.
Schwimmbad als „Wohlfühloase“
Auch die Gründung eines Fördervereins ist geplant. Hierfür hätten bereits mehrere Personen ihr Einverständnis signalisiert, als Gründungsmitglieder mitwirken zu wollen.
„Für uns ist das Schwimmbad eine soziale Begegnungsstätte, auf die wir nicht mehr verzichten möchten“, sagte Jamroz. Das Schwimmbad sei für alle eine „Wohlfühloase“, es sei gepflegt, dort gehe es diszipliniert und gesittet zu. In der Gruppe werde viel gelacht, man tausche sich gerne auch über private Belange aus. Leute, die zur Gruppe auf dem unteren Teil der großen Liegewiese dazukommen, seien herzlich willkommen.
Lob für die beiden Schwimmmeister
Ein dickes Lob gab es seitens der Schwimmbadfreunde für die beiden Schwimmmeister, Betriebsleiterin Petra Sica und ihren Ehemann Hans-Dieter Bless. „Petra bringt hier im Schwimmbad Hochleistungen, sie geht hier oft bis an ihre Leistungsgrenze. Ihre Arbeit ist unbezahlbar“, befand Jamroz.
Beim Besuch unserer Zeitung gab es bei der Gruppe etwas zu feiern: den 85. Geburtstag von Marieluise Heller, die seit Jahren nahezu täglich aus Bad Bellingen ins Bad kommt. Im umfangreichen Gepäck hatte sie für die „Geburtstagsgesellschaft“ reichlich Häppchen und etwas zum Anstoßen dabei.
Von der eingepackten Menge für das „Geburtstagsbuffet“ erhielten auch die umliegenden Gäste noch Kostproben. Wie zu erfahren war, gibt es ansonsten häufig Mitbringsel in Form von selbstgebackenem Kuchen und Kaffee.
