Ferienprogramm in Schallbach: Kinder jubeln bei der Rundfahrt im Löschfahrzeug

Feuerwehrmann Jannik Lais in voller Montur zum Anfassen
Andrea-Maria Habeck- Ferienprogramm: Zwölf Kinder erleben in Schallbach und Wittlingen die Feuerwehr aus nächster Nähe.
- Schallbacher und Wittlinger Wehren gestalten gemeinsam einen Vormittag mit Übungen und Rundfahrt.
- Notruf-Training mit den fünf W-Fragen – Lina wählte die 112, die Leitstelle spielte mit.
- Kinder testen Handspritze und inspizieren Ausrüstung, inklusive Atemschutzanzug von Jannik Lais.
- Ziel ist Nachwuchsgewinnung ab zehn Jahren, am Ende gibt es Vesper und Urkunden.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das komplette Ferienprogramm wird von den drei Gemeinden zu gleichen Teilen finanziell unterstützt. Die beiden Wehren aus Schallbach und Wittlingen, die ohnehin viele Einsätze und Übungen miteinander bestreiten, beteiligten sich gemeinsam mit einem Programmpunkt und gestalteten für zwölf interessierte Kinder einen vergnüglichen Vormittag rund um die Feuerwehr.
Die beiden Kommandanten waren präsent, unterstützt durch drei Kameraden aus der aktiven Mannschaft und durch zwei Jungen aus der Jugendfeuerwehr. Für die Aktion war „ab der zweiten Klasse“ als Altersgruppe vorgegeben.
Nicht ohne Hintergedanken, bemerkte Kommandant Knut Nabbefeld aus Wittlingen, denn ab dem Alter von zehn Jahren könnten interessierte Kinder der Jugendwehr beitreten. Mit aktiver Jugendarbeit hoffe man, potenziellen Nachwuchs zu fördern.
Zunächst hieß es, eine kleine Aufgabe zu erledigen und die fünf „W-Fragen“ zu beantworten, erklärte Kommandant Tim Wackernagel aus Schallbach den teilnehmenden Kindern, denn: „Wir wollen einen Notruf an die Leitstelle absetzen.“ Dazu müsse man erklären: Wo ist das Ereignis passiert? Was
ist passiert? Wer ruft an? Wie viele Personen sind betroffen? Und schließlich gelte es, auf das Eintreffen der Rettungskräfte zu warten.
Lina wählte die 112
Lina, zehn Jahre alt, fasste sich ein Herz und wählte die 112: „Zu Hilfe, der Keller brennt und meine Katze ist eingeschlossen.“ Die Leitstelle Lörrach – durch Nabbefeld vorab eingeweiht – spielte das Spiel mit und fragte die Punkte ab. Manche Kinder hielten sich erschrocken die Ohren zu, als der Alarm-Piepser losging. Schließlich wünschte der Diensthabende der Leitstelle allen Kindern beim Ferienprogramm viel Spaß.
Mit Wasserspielen an der Handspritze ging das Programm weiter. Ein Ball musste durch einen Parcours bis ins Tor getrieben und eine Fallklappe mit Wasserdruck umgeworfen werden. Gar nicht so einfach, stellten die Kinder fest.
Atemschutzausrüstung untersucht
Inzwischen war Feuerwehrmann Jannik Lais in den Atemschutzanzug geschlüpft. „Das ist kein Alien“, scherzte Jugendwart Stephan Rösner. Nicht das kleinste Stück Haut dürfe unbedeckt bleiben, auch das Gesicht wird mit einer Glasscheibe geschützt. Zusammen mit dem Atemschutzgerät, das einer Tauchausrüstung ähnelt, wiegt die Ausrüstung mehr als 20 Kilogramm.
Die Kinder untersuchten die Taschen des Anzugs, fanden diverse Karabiner, eine Schere zum Freischneiden und ein Seil zur Markierung des Rückwegs. Einige probierten es selbst aus und zogen Jacke und Helm an.

Die Kinder durften in die Feuerwehrklamotten schlüpfen.
Andrea-Maria HabeckAuch das Feuerwehrhaus wurde genauestens inspiziert, viele Fragen zu Schläuchen, Absauganlage und Containern wurden beantwortet.
Die Rundfahrt in den beiden Löschfahrzeugen der Schallbacher und Wittlinger Wehren setzte den Höhepunkt des Vormittags. Die Kinder jubelten, als der Maschinist außerorts das Martinshorn tönen ließ.
Zurück bei der Feuerwehr Schallbach gab es ein zünftiges Vesper. Jedes Kind erhielt eine Urkunde für seine Teilnahme: Mit Teamgeist, Geschick und jeder Menge Spaß wurden die Aufgaben rund um die Feuerwehr erfolgreich gemeistert.
