Erstsemester Architektur starten mit Beobachtungen: Den Studenten über die Schulter schauen

In der ehemaligen Produktionshalle des portugiesischen Architekten Álvaro Siza ist der Architekturstudiengang der DHBW untergebracht.
Beatrice Ehrlich- DHBW-Architektur in Weil am Rhein startet mit 24-Stunden-Übung im öffentlichen Raum.
- Erstsemester beobachten Plätze, Gebäude oder Straßen und dokumentieren Veränderungen.
- Orte dieses Jahr: Rathausplatz, Dreiländergalerie und Hauptstraße auf Höhe Intersport Gemo.
- Fokus liegt auf Verkehr, Lärm, Licht, Schatten sowie Aktivitätsbereichen und Wohlbefinden.
- Empfang auf dem Rathausplatz am Mittwoch, 30. September, ab 18.30 Uhr – danach Beginn der Übung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In Weil am Rhein beginnt ein neues Studienjahr der DHBW. Im Studiengang Architektur fangen 54 Erstsemester-Studierende in zwei Kursen an. Gegründet wurde der Studiengang zwar erst 2023, dennoch ist er für einen „legendären Start“ bekannt. Im öffentlichen Raum findet als erstes eine 24-stündige Übung der Studenten statt.
Was ein Dach über dem Kopf bedeutet
Im Rahmen der Übung sammeln die Studenten Erfahrungen. Es werden Körper- und Raumerfahrungen gemacht, persönlich erforscht und dokumentiert. Passend für Architekturstudenten, die Wohn-, Gewerbe- und Ausstellungsgebäude konzipieren, ist es ihre Aufgabe, zu erfahren, was es heißt, „Un-Behaust“ zu sein. Wer möchte, kann während der Beobachtungen der Studenten mit ihnen ebenso ins Gespräch kommen, sie nach ersten Ergebnissen und Beobachtungen oder Eindrücken fragen – ihnen sozusagen „über die Schulter schauen“.
Zumeist bilden sich drei Gruppen, die jeweils aus neun Studierenden bestehen. Sie verbringen 24 Stunden durchgehend an je einem Platz. Dort dokumentieren sie die Veränderungen während des Tages- und Nachverlaufs. Zur Auswahl stehen in diesem Jahr der Rathausplatz, die Dreiländergalerie sowie die Hauptstraße, Höhe Intersport Gemo. Am frühen Morgen führt ihr Weg schließlich zurück zum Campus, wo sie von den Drittsemestern mit einem Frühstück empfangen werden und gemeinsam ihre Beobachtungen und Erlebnisse reflektieren.
Ziel und Aufgabe ist es, Umweltbeobachtungen und Analysen an Plätzen der Innenstadt von Weil am Rhein vorzunehmen. Die Beobachtungen gelten den Veränderungen des gebauten Raums über einen gesamten Tag hinweg. Im Blickpunkt sind dabei Verkehr, Lärm, Licht und Schatten sowie Aktivitätsbereiche und einiges mehr. Zugleich machen die Studenten eine Analyse der Interaktion des Körpers mit sich ändernden Umweltbedingungen, Temperatur, Feuchtigkeit und Wohlbefinden.
Empfang für neue Studenten
Vor der 24-Stunden-Übung steht für die neuen Studenten des Studiengangs Architektur ein Empfang auf dem Rathausplatz am Mittwoch, 30. September, ab 18.30 Uhr. Weils Bürgermeister Lorenz Wehrle und ebenso der Leiter des Studiengangs, Frank Hovenbitzer, werden einige Worte an die Neuen richten. Dann beginnt die 24-stündige Beobachtungszeit für die Studenten.
