Dorfstübli in Maulburg: Weltuntergänge im 6/8-Takt

Das Dorfstübli in Maulburg (Archivfoto)
Kathryn Babeck„Das Ende der Welt wird sehr einseitig gerne nur als Bedrohung gesehen“, findet Holger Saarmann. Der singende Geschichtenerzähler ist am Freitag, 12. Juni, 20 Uhr, zurück im Dorfstübli Maulburg, Neue Straße 21, mit neuen – womöglich letzten – Gitarrenchansons.
Postapokalyptisches mischt sich in seine poetische Farbpalette. Da sich seine Pinselstriche aber weiterhin warmherzig den kleinen Straßen, den Menschen und Erlebnissen der „Hinterwelt“ widmen, sieht man ihm geschmackliche Streitbarkeiten gern nach, heißt es in der Ankündigung. Und erhofft sich – nicht ganz unvergeblich – Antworten auf drängende Fragen: Ist unsere Welt, durch die sich so tiefe Spalten ziehen, eigentlich rund, flach oder hohl? Offenbaren neue Mythen die Sehnsucht nach den verlorenen alten? Könnten die alternativen Fakten und gefühlten Wahrheiten die Sagen und Legenden der Zukunft sein? Aber welcher Zukunft?
Saarmann jedenfalls findet Weltuntergänge „einfach zum Sterben schön“. Sofern sich dazu schunkeln lässt. Saarmann lebt in Berlin, war aber in den 1980er Jahren Einwohner des Kandertals und Schüler am Lörracher Hans-Thoma-Gymnasium.
Weitere Informationen gibt es unter www.holger-saarmann.de. Der Eintritt beträgt 15 Euro. Reservierung auf www.dorfstuebli-maulburg.de oder per E-Mail an dorfstuebli-info@maulburg.de