Busausfahrt in Weil am Rhein: Diana Stöcker erklärt die Stadt

Diana Stöcker erzählt Senioren in Weil am Rhein, welche Themen in der Stadt gerade aktuell sind. Die Oberbürgermeisterin bietet dabei zwei Fahrten mit dem Bus an.
Anita Indri-Werner- OB Diana Stöcker führt Seniorinnen und Senioren per Bus durch Weil am Rhein.
- Unterwegs erläutert sie Stadtentwicklung: Müllheimer Straße, Friedensbrücke und Sauberkeit.
- Schulen und Wohnen: Rheinschule wird vierzügig, neue Klassen im früheren DRK, mehr Wohnraum.
- Projekte in Friedlingen und am Rhein: Quartierstreff, Senioren-Kino, Rheinpark, Radweg am Rheinhafen.
- Weitere Stationen: Kläranlage, Märkt mit E-Ladestellen, Ötlingen mit Renaturierung, Vitra und Duale Hochschule.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Auf eine Busfahrt durch das „Hier und Jetzt in Weil am Rhein“ mit Oberbürgermeisterin Diana Stöcker begaben sich bei einer ersten Ausfahrt etwa 20 Senioren. Es gab verschiedene Zustiegsstellen von Alt-Weil bis nach Friedlingen, dort konnten die Teilnehmer in einen behindertengerechten Stadtbus einsteigen. Ab der Riedlistrasse waren dann alle Senioren an Bord.
Sauberkeit in der Stadt
An verschiedenen Haltepunkten sowie während der Fahrt berichtete die Oberbürgermeisterin über die aktuelle Entwicklung in der Stadt. Die Umgestaltung der Müllheimer Straße, die mehr Sicherheit für die Fußgänger mit sich bringen wird, war ebenso Thema, wie die Friedensbrücke. Sauberkeit in der Stadt, dafür tue man alles, erklärte Stöcker. Beispielsweise habe die Stadt die Reinigung rund um die Glascontainer unter der Autobahnbrücke übernommen.
Rheinschule braucht mehr Platz
Stöcker berichtete, dass die Rheinschule zukünftig vierzügig sein werde. In den ehemaligen Räumen des DRK würden daher zwei weitere Klassenzimmer entstehen. Dies vor dem Hintergrund, dass immer mehr Menschen in diesem Stadtteil wohnen würden. Daher werde aktuell und auch in Zukunft Wohnraum geschaffen.
Friedlingen hat sich entwickelt
Dass viel für Senioren in Friedlingen getan werde, zeigte die Oberbürgermeisterin an drei Projekten auf. Einmal gibt es ein wöchentliches Angebot zum Kaffee und Kuchen im Quartierstreff. Im Kino, das sich im Rheincenter befindet, gibt es spezielle Filmvorführungen für Senioren. Die Aufenthaltsqualität im Rheinpark, in dem regelmäßig Putzaktionen stattfinden, lade ebenfalls zum Verweilen ein.
Entlang des Rheinhafens wurde die angedachte Verlängerung des Fahrradweges angesprochen. An den vier Schiffsanlegestellen in diesem Bereich können Kreuzfahrtschiffe anlegen, wovon sich die Stadt touristischen Aufwind erhoffe. Weiter ging es, an der Kläranlage vorbei, in Richtung Märkt. Ja, der Geruch durch die Kläranlage störe einige Anlieger, dennoch „man kann nicht alle Bedürfnisse befriedigen“, sagte die Oberbürgermeisterin. In Märkt gäbe es zwischenzeitlich, so wie im Otterbach und in Ötlingen E-Ladestellen – damit zeigte Stöcker, wie die Stadt mit der Zeit geht.
Nun war Ötlingen das nächste Ziel. Die an die Nordumfahrung angrenzende stillgelegte Kiesgrube der Firma Holcim werde renaturiert und ein Teil der Fläche mit einer Fotovoltaikanlage versehen. Zudem sei die Feuerwache Nord in Haltingen geplant. Thema war auch die Entwicklung des Gewerbeparks Weil am Rhein/Binzen.
Duale Hochschule Thema bei den Senioren
Schließlich, angesichts der trockenen Böden kam die Sprache auf den Wasserverband und die Versorgung der Bevölkerung mit dem begehrten Nass. Durch Haltingen hindurch fuhr der Bus vorbei an der Vitra, wo die Duale Hochschule für Technik entstehen soll. Hinzu kommt der Bau von sogenannten Boardinghäusern, die ebenfalls den Studenten als Wohnraum dienen sollen. Auch der neu geschaffene Freizeitpark und der Quartierstreff in der Hohe Straße waren Themen auf der Rundfahrt.
Zum Kreisel beim Otterbach führte die Fahrt, vorbei an Feuerwehr, Laguna und Wasserwerk. Das alles stellte Diana Stöcker vor. Schließlich führte die Fahrt durch Alt-Weil, das mit seinen Museen ein schönes Angebot, auch für Senioren, darstellt. Dieses Gebiet sei aktuell Sanierungsgebiet. Wer Fragen hatte, konnte diese stellen.
Am Ende der informativen Stadtrundfahrt wurde allen Teilnehmern ein Gutschein überreicht, der in unterschiedlichen Eiscafés eingelöst werden kann.
