Brandgefahr in Weil am Rhein: Die Wald- und Vegetationsbrandgefahr ist groß

Die Waldbrandgefahr in Weil am Rhein steigt. Bereits Anfang Mai kam es im bayrischen Ruhpolding dazu. Rauchschwaden ziehen über dem Saurüsselkopf in den bayerischen Alpen auf.
Gabriel Neumayr/dpa- In Weil am Rhein ist die Wald- und Vegetationsbrandgefahr hoch, der Index liegt bei 4 von 5.
- Grillen und offenes Feuer sind auch an ausgewiesenen Stellen zu unterlassen – provisorische Feuer verboten.
- Glutreste vollständig mit Wasser löschen, Funkenflug früh stoppen, bei Gefahr 112 rufen.
- Weggeworfene Zigaretten, Feuer in Waldnähe und heiße Katalysatoren gelten als Hauptauslöser.
- Hitzewelle hält an; auch kühlere, trockene Luft oder kurze Gewitter bringen keine Entwarnung.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Schon kleinste Funken oder Glutreste könnten Brände auslösen, erklärt Mirko Bähr, der Pressesprecher der Stadt Weil am Rhein. Generell sei es jetzt wichtig vorsichtig zu sein. Und selbst wenn kühlere Tage bald wieder anstünden, ginge von der Trockenheit weiterhin die Gefahr eines Vegetationsbrands aus.
Kein Grillen und offenes Feuer an ausgewiesenen Feuerstellen
Der Waldbrandgefahrenindex in unserer Region liegt bei 4 (von 5), heißt es aus dem Weiler Rathaus. Das Rechts- und Ordnungsamt und die Feuerwehr Weil am Rhein machen deutlich, dass Grillen und offenes Feuer auch an ausgewiesenen, öffentlich genehmigten Feuerstellen zu unterlassen ist.
Provisorische Feuerstellen sind strikt verboten
Provisorische Feuerstellen sind dagegen strikt untersagt. Auf keinen Fall sollte offenes Feuer in Waldnähe entzündet werden. Funkenflug kann bereits ausreichen, um trockene Äste oder Laub zu entzünden.
Kohle und Glut vollständig mit Wasser ablöschen
Aber nicht nur das Grillen an sich bedarf in diesen Tagen besonderer Aufmerksamkeit, unbedingt zu beachten sei auch, dass Kohle und Feuerreste vollständig mit Wasser gelöscht und abgekühlt sein müssen, bevor sie entsorgt beziehungsweise „allein zurückgelassen“ werden. Übrigens: Starke Rauchentwicklung kann auf beginnenden Funkenflug hindeuten und sollte schnell unterbunden werden.
Im Notfall die Feuerwehr rufen
Bei einem Notfall, bei einem entstehenden oder vermuteten Brand also, sollte sofort der Ort des Geschehens verlassen und unverzüglich die Feuerwehr über die Telefonnummer 112 alarmiert werden, erklärt Bähr. Eigene Löschversuche sollten nur dann unternommen werden, wenn keine Gefahr für die eigene Sicherheit bestehe, hält Gerold Engler von der Feuerwehr Weil am Rhein fest.
Weggeworfene „Kippen“ sind Gefahrenquelle
"Die meisten Brände werden von Menschen ausgelöst. Weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer oder Grillplätze in Waldnähe sind die häufigsten Ursachen für Waldbrände“, weiß Engler. Brände auslösen könnten auch heiße Katalysatoren von Autos auf trockenem Gras. Deshalb sollte auch das Parken auf Grünflächen vermieden werden. Die Feuerwehr appelliert zudem an die Bevölkerung, Wald- und Feldwege stets für Rettungsfahrzeuge frei zu halten.
Hitzewelle soll vorerst bleiben
Die Wetterlage soll sich auf jeden Fall bis über das Wochenende hinweg nicht entspannen. Insgesamt gingen die Meteorologen sogar von einer länger andauernden Hitzewelle aus. Einige Kommunen in Südbaden hätten bereits den Waldbrandgefahrenindex von 5, der höchsten Stufe, wie es aus dem Weiler Rathaus zu vernehmen ist.
Gefahr bleibt vorerst selbst bei Wetterveränderung
Doch selbst, wenn es wieder kühler wird, was irgendwann der Fall sein wird, geht damit keine Entwarnung einher. Wie die Meteorologen erklären, würden kühlere, aber dennoch trockene Luftmassen weitere Feuchtigkeit aus dem Boden ziehen. Selbst ein kurzer Regen, wie bei einem Hitzegewitter, sorge nicht für eine wirkliche Verbesserung der Lage.